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Oranje-Superfan Eric Bluimakers (51) ist überzeugt: «Das könnt ihr Schweizer auch.»
Als Erstes rät uns der Bauunternehmer aus Waalwijk (NL): «Seid nicht so reserviert und trocken.»
Fussballfeste feiern die Holländer wie Fasnacht. «Darum gehen wir auch lustig verkleidet hin. Und zwar von Kopf bis Fuss in Orange, nicht einfach mit einem Leibchen oder Hütchen.»
Und so helfen wir unserer Nati zum Sieg gegen die Türken:
Flutwelle Zum Stadion muss sich ein rot-weisser Umzug bilden, mit Musikanten und fröhlichen Fans, die zusammenhalten. Die Fan-Zonen müssen überall ein rot-weisses Meer sein.
Vorsänger Mit Megafon sollen sie Kampfgesänge anstimmen, die Fans zum Mitbrüllen animieren.
Prozession Mit Freundlichkeit und Fröhlichkeit holt man auf dem Weg zum Stadion oder in die Fan-Zone noch zusätzlich Fans ab.
Bier
Das darf in Strömen fliessen, sollte aber keinen vom Marsch zum Stadion und vom Weg zurück in die Fan-Zone abhalten. Auf Schnäpse verzichten, die machen schlapp und am Schluss muss man sowieso erbrechen.
Bödelen Um 14 Uhr wacker Pasta und Pizza essen. Dazu den Nachmittag hindurch immer wieder eine Bratwurst. So hält man problemlos durch.
Einheizen Ob im Stadion oder in der Fan-Zone, die Nati muss pausenlos angefeuert werden. Sie soll spüren, dass der 12. Mann dabei ist. Und wenns schlecht läuft, noch lauter brüllen, damit alle merken, auch der 13. Mann ist da.
Fussballparty Die gibts automatisch, wenn man mit Bauch, Kopf und Herz ganz dabei ist.
Eric Bluimakers (l.) im Gespräch mit Blick-Reporter Hannes Heldstab.- ZVG