
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Am Tag vor dem Final der EURO 2008 hat Uefa-Präsident Michel Platini den Gastgeberländern erneut ein ausgezeichnetes Zeugnis ausgestellt. Für die Uefa hat sich das Grossereignis ausgezahlt.
«Es waren zwei aussergewöhnliche Länder, die geholfen haben, diese EM mitzuorganisieren. Sie sehen einen glücklichen Präsidenten», sagte Platini am Samstagmittag im Rahmen einer UEFA- Medienkonferenz in Wien.
Der «Geist des Turniers» sei ausgezeichnet gewesen, sagte der Franzose über das erste Fussball-Grossereignis in seiner Ägide.
Höhere Einnahmen, mehr Kosten
Laut Uefa-Geschäftsführer David Taylor war die Euro 2008 ein finanzieller Erfolg. «Die Einnahmen liegen um 56 Prozent höher als 2004. Aber auch die Kosten sind über diesen Prozentsatz hinaus gestiegen», sagte der Schotte.
Die Einnahmen liegen laut Taylor insgesamt bei 1,3 Milliarden Euro (2,1 Milliarden Franken). 60 Prozent davon stammten aus TV- Geldern, 21 Prozent aus dem Marketing. Der Nettogewinn für die UEFA liege um 5 Prozent höher als vor vier Jahren in Portugal.
EURO-2008-Chef Martin Kallen rechnet mit einem Reingewinn von 412 Millionen Franken. 70 bis 80 Prozent davon werde man in den nächsten vier Jahren wieder in den Fussball investieren, sagte Kallen am Freitag gegenüber der Nachrichtenagentur SDA.
Sorgenkinder Polen und Ukraine
Wenig euphorisch zeigten sich die UEFA-Verantwortlichen im Bezug auf die nächsten EM-Spiele 2012 in Polen und der Ukraine. «Das Exekutivkomitee hat die EURO an Polen und die Ukraine vergeben und wir werden alles versuchen, dass sie auch dort stattfindet», erklärte Platini.
Vor allem die benötigte Infrastruktur für die EURO 2012 bereitet beiden Ländern grosse Probleme. Gerüchte, dass die UEFA traditionelle Fussball-Länder wie England oder Spanien bereits im Talon hat, wies Platini jedoch zurück. (SDA)
play
Alles paletti: Michel Platini. (Keystone)