Euro 08: Keine Fouls von Freiern!

  • Publiziert: 03.05.2008, Aktualisiert: 03.01.2012

BERN – Die Aids-Hilfe-Schweiz fordert Fairplay beim bezahlten Sex. Sie stellt fünf Regeln auf, die beim horizontalen Zweikampf eingehalten werden sollen.

Die richtige Ausrüstung ist das A und O, gerade beim Aaaah und Ooooh – der Gummi ist Pflicht! Ausserdem fordert die Aids-Hilfe Höflichkeit, Respekt und sauberes Auftreten sowie das Einhalten von Abmachungen und Preisabsprachen gegenüber Prostituierten. Dem Alkohol zeigt sie die rote Karte, zudem will sie die Freier auf Zwangsprostitution und die Beratungsstelle www.don-juan.ch hinweisen.Mit der Kampagne «Fairplay auch bei Sex für Geld» sollen mehr Männer erreicht werden als über die direkte Ansprache durch die Don- Juan-Aktivitäten. In Basel, Bern, Chur, Genf und Zürich werden Postkarten verteilt .An der Aktion beteiligt ist neben der Aids-Hilfe die Organisation Prostitution Kollektiv Reflexion (ProKoRe).Nach Angaben der Aids-Hilfe sind in der Schweiz 230000 17- bis 45-jährige Männer Freier. Dass bezahlter Sex enttabuisiert und gesellschaftliche Gegebenheit anerkannt werde, sei die Grundlage für eine wirkungsvolle Prävention.An der EM werden neben den ausländischen Fussball-Fans auch viele Sex-Workerinnen erwartet (Blick.ch berichtete). Jetzt kämpft die Aids-Hilfe dafür, dass die Nachspielzeit kein Nachspiel hat. (SDA/zeb)

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