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Erst fünf Schweizer Natikickern wars bisher vergönnt im Wembley, dem Stadion der Stadien, in die Maschen zu treffen: Toni Allemann, Karl Odermatt, Hans-Jörg Pfister, Adrian Knup sowie Kubilay Türkyilmaz.
Und seit Mittwoch Abend zählt nun auch Eren Derdiyok zu diesem namhaften Kreis. Mit seinem wunderbaren 45-minütigen Einstand beim 1:2 gegen England hinterliess der 19-jährige Sohn türkischer Einwanderer auch beim Skynews-Experten Ray Wilkins Eindruck.
«Sein Auftritt war beeindruckend. Der Junge schoss ein fantastisches Tor», schwärmte der 84-fache englische Internationale.
Derdiyok selber verlor die Bodenhaftung nicht. Er analysierte sein persönliches Highlight am Tag danach ohne falsche Euphorie: «Es war ein Schritt vorwärts in der Nati. Aber die Basis muss ich in Basel legen.»
Immerhin schüren seine statistischen Werte in SFV-Auswahlen Hoffnungen. Vor dem starken ersten Auftritt im A-Team traf er in neun U19-Spielen zehnmal und schoss er in der U21-Auswahl sieben Tore in fünf Partien. (si)