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«Der Verein setzt nicht mehr auf mich», begründete der Schweizer Internationale seine unmissverständliche Wechselabsicht. «Ich will Borussia nicht wegen des drohenden Abstiegs nach nur einem Jahr verlassen. Aber wenn ich sehe, dass der Trainer ohne mich plant, muss ich die Konsequenzen ziehen.»
Die Misere begann Ende März nach der Rückkehr aus dem US-Camp der Nationalmannschaft. Nach Differenzen mit dem holländischen Coach Jos Luhukay wurde der Mittelfeldspieler an den letzten drei Spieltagen nicht mehr berücksichtigt. Degen ahnt, dass «sich an dieser schlechten Situation nichts mehr ändern wird».
Von einem Scheitern will der forsche Baselbieter und Zwillingsbruder von Dortmunds Philipp nichts wissen. Er habe zwar Fehler begangen, aber nicht alles falsch gemacht. Eine Rückkehr in die Super League ist (vorerst) nicht geplant – schon eher ein Leihgeschäft innerhalb von Deutschland.
Derzeit sondieren sein Berater und er selber Markt. Im Vertrag bis 2009 ist eine Ablösesumme von zwei Millionen Euro fixiert. Der Preis wird aber unter den gegebenen Umständen auf eher tieferer Basis verhandelbar sein.
Und was sagt der Bundesliga-Letzte dazu? Sportchef Christian Ziege in einem Interview auf der klubeigenen Homepage: «So einfach werden wir es den Spielern nicht machen. Jedenfalls nicht allen, die uns verlassen wollen.»
Klar ist hingegen, dass David Degen nur Chancen auf eine Teilnahme an der Euro08 im eigenen Land hat, wenn er auch regelmässig spielt.