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Iker Casillas, Spanien, 27, Real Madrid
Der Torhüter war zwar nicht überbeschäftigt, spielte aber fehlerlos. In 5 Spielen kassierte er nur 2 Tore. Das Penaltyschiessen im Viertelfinal gegen Italien entschied er mit zwei Paraden.
Hamit Altintop, Türkei, 25, Bayern München
Zugegeben, seine besten Momente hatte er nicht, wenn er als Rechtsverteidiger spielte. Wenn er ins Mittelfeld vorrückte, lenkte der starke Techniker das Spiel der Türken. Er liess sich durch die Ausbootung seines Zwillingsbruders Halil nicht demotivieren.
Robert Kovac, Kroatien, 34, Dortmund
Nach Grotten-Saison bei Borussia überraschte der Routinier mit einer soliden und unaufgeregten Leistung. Auch dank ihm kassierten die Kroaten im Turnier nur zwei Gegentreffer.
Carles Puyol, Spanien, 30, Barcelona
Der Captain von Barcelona gehört zu den Leadern des Europameisters. Mit Mut, Temperament und Hartnäckigkeit machte der nur 1,78 m grosse Innenverteidiger den Gegnern das Leben schwer.
Juri Schirkow, Russland, 24, ZSKA Moskau
Eigentlich ist das Laufwunder mehr linker Flügel als Aussenverteidiger. Mit seinen dynamischen Läufen und seiner starken Technik war er eine der grossen Entdeckungen des Turniers.
Wesley Snejider, Holland, 24, Real Madrid
Unermüdlich trieb der Mittelfeldspieler das «Oranje»-Spiel an und suchte immer wieder den Abschluss. Seine beiden Hammer-Tore gegen Italien und Frankreich gehörten zu den schönsten des Turniers.
Marcos Senna, Spanien, 31, Villarreal
Der gebürtige Brasilianer, der beim spanischen Überraschungszweiten Villarreal spielt, sorgte im defensiven Mittelfeld dafür, dass nichts anbrannte. Zweikampf- und laufstark, ballsicher und immer am richtigen Ort. Traum-Tor aus 50 Metern!
Xavi, Spanien, 28, Barcelona
Der nur 1,70 m grosse Katalane wurde von der Uefa zu Recht zum Spieler des Turniers gewählt. Der zurückhaltende Barcelona-Star versteht es, das Spiel ohne viel Firlefanz zu lenken und spielt seine feinen Pässe schon fast bevor er den Ball erhalten hat.
Lukas Podolski, Deutschland, 23, Bayern München
Bei Bayern war er hinter Miroslav Klose und Luca Toni nur zweite Wahl. Im Nationalteam setzte ihn Jogi Löw im linken Mittelfeld ein, wo er Platz für seine Sprints der Linie entlang fand. Der Lohn: 3 Tore, 2 tolle Assists auf Kumpel Schweini.
Andrej Arschawin, Russland, 27, Zenit St. Petersburg
Zuerst musste der «kleine Zar» zweimal gesperrt zuschauen. Dann verzauberte er die Welt mit seiner Show gegen Schweden und Holland. Innerhalb von zwei Spielen wurde der Star von Uefa-Cup-Sieger Zenit St. Petersburg zu einem der begehrtesten Spieler des Planeten.
Fernando Torres, Spanien, 24, Liverpool
Der Stürmer-Star konnte zwar nicht alle Chancen in Tore ummünzen. Doch dank seiner Klasse brachte er jede Abwehr in Bedrängnis. Und als es zählte, traf er. Mit seinem zweiten EM-Tor entschied er den Final gegen Deutschland (1:0).
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