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In Rennes waren Alex Frei und der tschechische Keeper Petr Cech (25) Teamkollegen. «Es freut mich, dass ich im Eröffnungsspiel gegen ihn antreten kann», reagierte Frei gestern auf die Auslosung. «Noch schöner wäre es, würde ich gegen ihn treffen.»
Es gibt ein Datum in Cechs Vergangenheit, das sein Leben veränderte, seine Karriere beinahe beendete: Am 14. Oktober 2006 prallte der Chelsea-Keeper mit Reading-Stürmer Stephen Hunt zusammen.
Schädelbruch! Not-Operation! Für Cech ging es um Leben und Tod. «Die grosse Sorge war, dass sein Gehirn zu sehr anschwillt», sagte ein Mediziner gegenüber dem «Daily Mirror».
Nur drei Monate später trainierte er wieder. Er trägt seither einen Rugby-Helm, im Spiel und im Training. Ein Schritt zurück in die Normalität – auch wenn es nicht alltäglich aussieht.
Petr Cech ist der härteste Goalie der Welt.
Auch im Eröffnungsspiel gegen die Schweiz am 7. Juni 2008 um 18.00 Uhr im Basler St. Jakob-Park wird er mit seinem Helm einlaufen. Die vollständige Heilung des Schädelknochens dauert 36 Monate. «Ich habe keine Angst», sagt Cech. Kunststück: An seinen Zusammenprall mit Stephen Hunt kann er sich nicht erinnen ...
Cech ist erst 25 Jahre alt und Vertreter einer neuen Spieler-Generation aus der tschechischen Republik. Nedved, Poborsky und Smicer sind nach der enttäuschenden WM 2006 zurückgetreten. Coach Karel Brückner hat den Umbau geschafft. Auf die Schweiz wartet ein harter Brocken.
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Chelseas Petr Cech, einer der weltbesten Goalies. (Reuters)