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Heute geht die Euro 08 zu Ende, drei Wochen, welche die Schweiz und Österreich in eine Festhütte verwandelten. Doch es gibt auch jene, welche die Fussballparty als Bühne für den Terror verwenden wollte: In den letzten Wochen habe die Schweiz Hinweise aus dem Ausland auf Vorbereitungen für ein Attentat erhalten, erklärte Bundesrat Samuel Schmid.
Darauf habe die Polizei die nötigen Massnahmen getroffen und so verhindert, dass es zu konkreten Problemen gekommen sei.
Die Grenzorgane, die Polizei und die Nachrichtendienste hätten sich der Sache angenommen, sagte der Verteidigungsminister in einem etwas nebulösen Interview mit der «NZZ am Sonntag». Bei den Attentatsplänen handelt es sich nicht um die Informationen, über die im Vorfeld des Turniers auf Internetseiten spekuliert worden war.
Die «neuen Hinweise» wurden laut Schmid während der Europameisterschaft bekannt. Gegen wen sich die Vorbereitungen gerichtet hatten, wollte Schmid in dem Interview nicht sagen.
Er habe während der EURO zeitweise unter Anspannung gestanden, gestand Schmid. Schliesslich sei er auch an mehreren Tagen für die Sicherheit im Luftraum verantwortlich gewesen. Aber er habe nie operativ eingreifen müssen: «Unsere Polizei ist kompetent genug, um mit solchen Situationen fertig zu werden.» (SDA/hhs)