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Wettskandal: Sion, Xamax, Servette etc. involviert!

28 Schweizer Spiele stehen unter Verdacht. Deutsche Medien haben jetzt vier Partien genannt. Dabei sind mit Sion und Xamax auch zwei Super-League-Teams involviert.

Aktualisiert um 18:58 | 21.11.2009


Umfrage
Was ist schuld am Wettskandal?
Die Geldgier.
93.41%
Die Spielsucht.
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Der Reiz des Verbotenen.
3.37%

Update, 18.58 Uhr

Wie Newsnetz.ch berichtet, wurden auch Spieler aus der Super League von der Wettmafia kontaktiert. Mindestens einer sei von einem dubiosen Kontaktmann kontaktiert worden, lehnte das Angebot aber ab und meldete den Vorfall der Uefa.

«Bild» nennt vier Partien, die unter Manipulationsverdacht stehen: Die Challenge-League-Spiele Yverdon gegen Thun und Gossau gegen Servette sowie die Vorbereitungsspiele mit dem bosnischen Klub NK Travnik, der im Sommer in der Schweiz ein Trainingslager absolvierte und dabei gegen Sion und Xamax antrat.

Pikant: Die beiden Challenge-League-Partien fanden letzte Saison statt, also noch bevor die Swiss Football League (SFL) ihr Frühwarn-System einführte.

Verdächtig:
Im ersten Fall siegte Servette im letzten Spiel der Saison gegen Gossau 4:0. Gossau stand zu diesem Zeitpunkt bereits als Absteiger fest, und auch für Servette ging es um nichts mehr. Doch auch Gossaus 0:4 gegen Locarno wird untersucht. Im zweiten Fall siegte Yverdon zu Hause gegen Thun 5:1. Auch bei diesem Spiel in der 25. Runde ging es um nichts mehr.

Gossau-Präsident Roland Gnägi äusserte sich auf Radio 1: «Bei solchen kriminellen Machenschaften ist leider alles möglich. Wir warten jetzt auf eine konkrete Kontaktaufnahme der Swiss Football League oder der ermittelnden Behörde.»

Der SFL selber liegen noch keine weiteren Informationen über verdächtige Wetten auf Schweizer Fussballspiele vor.

Was für ein Schock. In neun europäischen Ländern sollen mindestens 200 Spiele manipuliert worden sein. Auch die Schweiz ist mit mindestens 28 Spielen (inkl. Vorbereitungsmatches) der Challenge League betroffen. Und jetzt berichtet «Spiegel Online», dass auch ein Schiedsrichter des DFB in die Affäre verwickelt sein soll.

Die Vorwürfe lassen böse Erinnerungen an den Hoyzer-Skandal wach werden. Im Jahr 2005 hatte der Berliner Bundesliga-Schiedsrichter mit Komplizen für den bisher grössten Wettskandal gesorgt.

Und im aktuellen Fall ist es wieder ein DFB-Schiedsrichter. Aber ist er vielleicht nur die Spitze des Eisbergs? Fakt ist: Der Wettskandal erschüttert Europa. (raf)
Das sagen Blick.ch-Leser
Peter Stohler, Liestal - 10:42 | 22.11.2009
» richtig, wir sind in Sachen FCB sehr emotional. Dies ist aber auch ein Grund warum wir der europaweit mit Abstand beliebteste Schweizer Fussballclub sind. Hier in der trinationalen Region ist der FCB in der Gesellschaft fest verwurzelt und wenn der sportlich besten Mannschaft, am grünen Tisch, auf dubiose Art und Weise, der erspielte Meistertitel genommen wird, dann wehren wir uns. Sie können weiterhin alles ins lächerliche ziehen, den SFV-Sumpf legen sie damit nicht trocken.
michel koeb, montady - 10:35 | 22.11.2009
» Wenn jeder Bordellbesucher erpressbar ist, gute Nacht Frau Seeholzer! Lächerlich!
Alfred Junod, Muttenz - 22:49 | 21.11.2009
» An alle FCZ, FCB-Fans... lasst doch uns endlich mal in die Zukunft schauen und nicht immer vergangenen Titeln oder Spiele die passé sind, nachtrauern! Immer die Anschuldigungen und Zickeleien...... Wer erster ist nach 36 Runden, ist Meister, ob verdient oder nicht, Basta!
Boesch Claudia, Thun - 21:09 | 21.11.2009
» Lustig, YB Basel und FCZ spielen anscheinend allen in der Challenge Liga. Oder wie kann es sein, dass sich nun über solche Spiele aufregen? Es geht nicht um die Spiele der Super Liga!
Anton Müller, Luzern - 21:08 | 21.11.2009
» @Alleswisser Hugo,Basel: Stimmt, habe ja ganz vergessen, dass die ganze Welt sich gegen den FCB verschworen hat. Natürlich wurde euch alles geklaut und ihr seit nicht am eigenen Unvermögen gescheitert. Lächerich!!!
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