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Während des schweren Selbstunfalls des FCZ-Stürmers Kresimir Stanic (21) vom vergangenen Wochenende in Zürich ist auch Ersatz-Goalie David Da Costa unterwegs gewesen. Wie FCZ-Sportchef Fredi Bickel heute in der «Tagesschau» sagte, hatte der 20-jährige Da Costa den gleichen Weg und war auf der Unfallstelle.
Wenn die Polizei nachweisen kann, dass David Da Costa die Unfallstelle verlassen hat, droht ihm eine Strafe wegen unterlassener Hilfeleistung oder eventuell sogar wegen Fahrerflucht.
Ob es ein Rennen gab, ist weiter offen. Doch die Zürcher Stadtpolizei geht davon aus, dass der 21-jährige Schweizer Nachwuchs-Nationalspieler Stanic am frühen Morgen des vergangenen Sonntags mit seinem Fahrzeug viel zu schnell unterwegs gewesen war, wie Sprecher Marco Cortesi sagte.
Der rund zwei Tonnen schwere Findling, in den Stanic nach dem Schöneich-Tunnel krachte, sei rund 10 Meter weggeschleudert worden, was auf ein sehr hohes Tempo hindeute. Experten rechneten laut «Schweiz aktuell» ein Tempo von 140 km/h aus. Erlaubt wären 60 km/h gewesen.
Offen ist noch immer, ob Stanic unter Alkoholeinfluss fuhr. Cortesi bestätigte, dass die bei Stanic vorgenommenen Blut- und Urinproben vorliegen würden. «Aus Gründen des Datenschutz dürfen die Ergebnisse aber nicht bekannt gegeben werden», ergänzte Cortesi.
Informationen von BLICK, wonach sich Stanic mit anderen FCZ-Spielern möglicherweise ein Autorennen geliefert haben könnte, kommentierte Cortesi nicht. Eine Augenzeugin erzählte BLICK, dass sich vier Autos ein Rennen lieferten. Als das Auto von Stanic von der Strecke abkam und in den Stein knallte, bremste ein roter Wagen ab, sah zum Unfallauto und fuhr dann mit Vollgas davon. Dies erzählte sie auch der Polizei.
FCZ-Sprecher Alexander Kuszka erklärte, es habe weder ein Rennen noch eine Verfolgungsjagd stattgefunden. Dies gehe eindeutig aus den Gesprächen hervor, die er mit den Spielern geführt habe.
Stanic hatte sich beim Unfall schwere Verletzungen am linken Unterschenkel, insbesondere am linken Fussgelenk zugezogen.