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Geht unter die Haut: Enke-Schweigeminute von Barcelona

Der FC Barcelona widmete Robert Enke den Sieg im gestrigen Cupspiel. Sehen Sie sich die eindrückliche Schweigeminute vor dem Spiel an!

Aktualisiert um 16:27 | 11.11.2009
2002 zieht Robert Enke weiter in die Primera Division, zum FC Barcelona. Damaliger Trainer: Louis van Gaal. (Keystone)
2002 zieht Robert Enke weiter in die Primera Division, zum FC Barcelona. Damaliger Trainer: Louis van Gaal. (Keystone)
Robert Enke wird am 24. August 1977 in Jena (ehemalige DDR) geboren. (Keystone)
Im Alter von acht Jahren startet Enke seine Fussballerkarriere bei den Junioren vom FC Carl Zeiss Jena. Dort schafft er 1995 auch den Sprung in das Profikader der 2. Bundesliga und spielt anschliessend drei Jahre für Borussia Mönchengladbach (1996-1999). (Keystone)
Im Sommer 1999 wechselt Enke nach Portugal zu Benfica Lissabon. (Keystone)
Dort wird er unter dem deutschen Trainer Jupp Heynckes zum Leistungsträger und zum Captain. (Keystone)
2002 zieht Robert Enke weiter in die Primera Division, zum FC Barcelona. Damaliger Trainer: Louis van Gaal. (Keystone)
In Barcelona kommt er allerdings nur auf mittelmässige Ergebnisse und wird darum ausgeliehen. (Keystone)
Unter anderem an das türkische Team Fenerbahçe Istanbul (Bild, 2003). Und später in die spanische zweite Liga nach CD Teneriffa. (AP)
Im Sommer 2004 kehrt Enke mit seinem Wechsel zu Hannover 96 in die Bundesliga zurück. (Keystone)
Von Beginn weg wird er bei Hannover zu einem Leistungsträger. (Keystone)
Seit 2007 trägt Enke bei Hannover 96 die Captainbinde und wurde in Umfragen des Fachmagazins «Kicker» wiederholt von Bundesligaspielern zum besten Torhüter gewählt. (Keystone)
So erstaunt es nicht, dass Enke vor der WM 2006 von Jürgen Klinsmann in das erweiterte Kader der Nationalmannschaft berufen wird. Dort spielt er bereits vor seinem Abstecher nach Spanien, konnte sich aber nie richtig durchsetzen. (Keystone)
Im März 2007 kommt Enke definitiv in das A-Team zurück und gibt unter Jogi Löw sein Debüt in einem Freundschaftsspiel gegen Dänemark. (Keystone)
An der EURO 2008 nimmt Enke als offizielle Nummer 2 im deutschen Tor teil, hinter Jens Lehmann und vor René Adler. (Keystone)
Nach Lehmanns Rücktritt wird er einer der Anwärter für dessen Nachfolge als Stammtorhüter. Und es zeigt sich, dass Robert Enke zu grosser Wahrscheinlichkeit an der WM 2010 als klare Nummer 1 im deutschen Tor gestanden hätte. (Keystone)
Robert Enke (†32) ist tot. (Keystone)
Acht Mal durfte Enke im Dress der Deutschen Nationalmannschaft auflaufen. (Keystone)
Robert Enke spielte zusammen mit Mario Eggimann bei Hannover 96. (Keystone)
Enke hinterlässt eine Frau und ein Kind. (Keystone)
Von 2002 bis 2004 spielte Robert Enke beim FC Barcelona. (Keystone)
Zuvor stand er im Tor von Benfica Lissabon. (Keystone)
Robert Enkes Ex-Club Barcelona widmete dem Torhüter den gestrigen Sieg im Cup gegen Cultural Leonesa (5:0). Enke stand bei Barcelona 2002 bis 2004 unter Vertrag.

Ein Bild des Deutschen, der sich am Dienstag das Leben genommen hatte, wurde auf der grossen Anzeigetafel gezeigt. Alle Profis spielten mit Trauerflor. Die Schweigeminute vor dem Spiel geht unter die Haut. Schauen Sie sich das Video (unten) an.

Auch CD Teneriffa will seinem ehemaligen Spieler in einer Schweigeminute gedenken.
Die Barça-Stars legen vor dem Cupspiel gegen Cultural Leonesa zu Ehren ihres Ex-Goalies Robert Enke eine Schweigeminute ein. (Keystone)
Auch der Gegner von Cultural Leonesa trauert. (Keystone)
Die Betroffenheit ist auch in Barcelona gross. (Keystone)
Robert Enke trug zwischen 2002 und 2004 das legendäre Barça-Trikot. (Keystone)
2002 zieht Robert Enke weiter in die Primera Division, zum FC Barcelona. Damaliger Trainer: Louis van Gaal. (Keystone)
Das sagen Blick.ch-Leser
Michael Zürcher, züri - 17:30 | 13.11.2009
» wieso pervers??? Durch den Auftritt der Ehefrau wurden vielen Spekulationen vorschub geleistet. Alle wissen, woran der gute Enke litt und warum er sich so entschieden hatte. Das ist nicht pervers, sondern nur normal. Sie hat nun in Ruhe Zeit zu trauern ohne die ganze Zeit von Spekulationen umringt zu sein. Aber eben, andere Länder, andere Sitten...
Ahmed Seforic, Goldach - 13:43 | 13.11.2009
» Ich finde das Medienspektakel in Ordnung. Die Familie möchte es ja so, sonst wäre seine Frau nicht vor die Presse getreten. Dass der Vorstand eine Pressekonferenz geben muss, ist verständlich, aber dass seine Frau ihren Auftritt dort macht, ist ja pervers. Ich hab gedacht ich seh nicht recht. Und jetzt diese Show im Stadion. ist ja schlimmer als bei Michael Jackson. lächerlich
Markus F. Baumgartner, Liestal - 10:28 | 13.11.2009
» So bedauerlich dieser Vorfall auch ist, alle reden nun nur noch von Enke,der Nummer Eins. Es wäre interessant zu wissen wie es dem traumatisierten Lockführer geht, der leider die Nummer Zwei auf dem Rücken trägt. (Häuchlergesellschaft)
Fabian Mühlemann, thurgau - 10:09 | 13.11.2009
» Unglaublich all diese Heuchlerei dieser Promis. Wie schon von einem Vorredner gesagt kannten die meisten Enke gar nicht. Dann sprechen viele davon dass Sie tiefgründige Gespräche mit Ihm gehabt haben. Ach was sie nicht sagen. Tiefgründig waren diese Gespräche mit Sicherheit nicht ansonsten hätte man gemerkt, dass es Ihm nicht gut geht. Ja das Schicksal ist tragisch, aber es sterben jeden Tag tausende Menschen über die man nichts in der Zeitung erfährt. Sowas besonderes war er nun auch nicht.
Markus Bösch, Bülach Autor "Verlorenes Wissen" - 10:07 | 13.11.2009
» Wenn der Mann hohe Anforderungen der Ideale an seine Frau stellt, kann er an deren männlichkeits Verbogenheit zerbrechen. Nicht aber wenn die Frau sich ändert, und wieder zu ihren Idealen zurückkehrt und Weiblich wird. Dann schaut der Mann wieder zu Ihr auf und Achtet sie als ein ergänzender Teil von ihm. So muss jede Ehe sein, will sie dauern und früchte tragen im gemeinsamen streben im Geiste. Philosoph und Autor....
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