Andy Egli attackiert FCL-Investor «Die Kritik von Alpstaeg ist inakzeptabel!»

Andy Egli (54) spricht im Blick-Sporttalk über den Höhenflug der Grasshoppers und die Querelen beim FC Luzern.

  • Publiziert: 01.10.2012, Aktualisiert: 02.10.2012
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Heute Abend spielt GC im Spitzenspiel gegen Leader St. Gallen (19.45 Uhr). GC-Legende Andy Egli ist zuversichtlich: «Ich gehe davon aus, dass GC das Spiel gewinnt und Tabellenführer wird. Sie sind eine Spur besser als St. Gallen.»

Egli zollt aber auch den St. Gallern Respekt. «Die Ostschweizer leben in dieser Saison von einem guten Lauf. Sie bringen gute Leistungen. In St. Gallen wurde eine Euphorie entfacht.»

Sehr kritisch analysiert Egli die Situation in Luzern, wo er von 1999 bis 2001 Trainer war. Die Kritik von Investor Bernhard Alpstaeg an Trainer Komornicki und Sportchef Hermann sei «inakzeptabel». Egli kann sich die öffentliche Kritik gegen die beiden wichtigsten Angestellten beim FCL nicht erklären. Egli: «Ich frage mich, wie er mit seinen Mitarbeitern in seinem Unternehmen Swisspor umgeht.»

Dass Alpstaeg ausgerechnet Hermann Ahnungslosigkeit vorwerfe, sei unangebracht. «Hermann ist Rekordinternationaler, er ist seit drei Jahrzehnten im Fussball-Business dabei. Mit seinen Aussagen disqualifiziert sich der Investor gleich selber.»

Es könne nach fünf Monaten unter Hermann beim FCL jetzt nicht plötzlich alles schlecht sein. Alpstaeg zeige mangelnden Respekt gegenüber Heinz Hermann. (wid)

Beliebteste Kommentare

  • Hans  Gusen , Zug
    Wo Egli recht hat - da hat er recht. Eine solches Thema gehört vereinsintern besprochen und sicher nicht in diesen Worten an die Presse - so kurz vor dem Thun-Spiel schon gar nicht.
  • Christian  Emmenegger
    Als Fan und Beobacher von Aussen kann ich beim besten Willen die Arbeit von HH zu wenig beurteilen. Was ich aber sehr wohl einschätzen und qualifizieren kann ist die Aussage von Herr Alpstaeg. Ich stimme also Andy Egli 100 Prozent zu, dass solche Statements absout respeklos sind und ein bischen aufzeigen, wie von oben nach unten vorgegangen wird...

Alle Kommentare (30)

  • Daniel  König , via Facebook
    Hr. Egli, ist es so neu im Fussballgeschäft, dass das Geld regiert?
    Wer bezahlt, der befielt, dass war doch schon immer so. Also Sie sind mir ein Träumer.
    • 02.10.2012
    • 6
    • 4
  • Hans-Rudolf  Fischer , Bern
    Egli ist wohl blauäugig und verkennt, dass heute das Geld regiert. So auch im Fussball. Die Sponsoren im Hintergrund sind die "grauen Eminenzen" und sagen wos lang geht.Das ist nicht nur in Luzern so.
  • guido  schnekenburger , luzern
    wo ist Herr Egli jetzt doch noch Trainer,habs vergessen!
  • seb  cicero
    Der Investor könnte etwas mehr Stil an den Tag legen und HH könnte mal etwas mehr Strom auf die richtigen Leitungen geben und sich mal bei Kollege Sammer bei Bayern etwas abschauen und auch mal bellen....
  • Fred  Bartlome
    Die Malaise beim FCL haben allein der Vorstand und die Investoren zu verantworten. Im Blindflug gehorchten sie der Personalpolitik von Herrn Yakin, dass dies zu einem Desaster fuehren musste, war jedem Laien klar. Mit vollmundigen Versprechen ueber Verstaerkungen haben diese nicht nur die Spieler, den Trainer und die Fans betrogen, mit Occasionen kann man eben auch in diesem Geschaeft keine Lorbeeren holen.
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Runde 33 Super League

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Basel 33 59:30 66
2 GC 33 41:30 60
3 St. Gallen 33 49:32 56
4 Zürich 33 54:42 49
5 Sion 32 36:45 45
6 Thun 33 41:42 44
7 YB 33 44:43 42
8 Luzern 33 35:46 36
9 Lausanne 33 25:47 27
10 Servette 32 24:51 23

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