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Der FCA, bei dem Routinier Sermeter vertraglich noch bis 2009 gebunden wäre, überraschte die Schweiz gestern Morgen mit einer neuerlichen Medienmitteilung. Darin stand unter anderem: «Der Verwaltungsrat des FC Aarau hat beschlossen, dem Spieler Gürkan Sermeter keine Freigabe für einen Wechsel zum FC Luzern zu erteilen. Bei Gesprächen zwischen den beiden Klubs (...) konnte keine Einigung erzielt werden, worauf der FC Aarau die Verhandlungen abbrach.»
Beim FCL hiess es hingegen, man habe gestern Morgen einen Fax aus Aarau erhalten. Darauf würde stehen, betreffend allfälliger Verhandlungen solle man sich an FCA-Präsident Alfred Schmid wenden...
Luzerns Trainer Ciri Sforza versteht die Aufregung nicht: «Gügi hat entschieden, dass er zu uns kommen will. Wir sind bereit.»
Sermeter («Ich will zu Luzern!») behauptet, für eine vertraglich fixierte Ablöse von mindestens 70 000 Franken den FCA verlassen zu können. Luzern soll bereit sein, gar 120 000 zu zahlen. Anzunehmen, dass FCA-Sportchef und Grossbauer Fritz Hächler noch ein paar Scheinchen mehr rausholen will.
In einem wahren Kuhhandel hatte der Landwirt Sermeter letzte Woche vorgeschlagen, er solle erst mal 6 Punkte holen, dann liesse er mit sich wieder über einen allfälligen Transfer diskutieren... Die ersten drei Punkte holte der «FC Sermeter» beim 5:2 gegen Thun – dank 1 1/2 Treffern von Sermeter.
P.S. Bis zum 30. September läuft die Transferperiode für Wechsel innerhalb der Schweiz.
P.P.S. Am Samstag steigt das Spiel FCA – FCL. Sicher ist: Bis dann kann Sermeter nicht mehr für Luzern qualifiziert werden.
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Sermeter zwischen den Fronten von Aarau und Luzern.