Sommer zu Terror in Europa: «Dürfen nicht daran denken, ist aber immer im Kopf»

Wenn die Schweiz zur EM reist, fährt auch ein wenig Angst mit. «Das ist immer im Kopf», sagt Sommer.

«Natürlich hat man das im Kopf»

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2 YB 36 78:47 69
3 Luzern 36 59:50 54
4 GC 36 65:56 53
5 Sion 36 52:49 50
6 Thun 36 45:54 41
7 St. Gallen 36 41:66 38
8 Vaduz 36 44:60 36
9 Lugano 36 46:75 35
10 Zürich 36 48:71 34
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Yann Sommer (27) spielt in Irland einmal mehr fehlerlos und souverän. Internationale Top-Klasse – und auch ein Mann, der über Gefühle und Ängste spricht.

Denn auch Sommer macht sich nach den schweren Selbstmord-Attentaten von Brüssel und Paris rund um das Länderspiel der Franzosen gegen Deutschland Gedanken. Reist unser Nati-Goalie mit einem mulmigen Gefühl zur EM? «Natürlich hat man das im Kopf», sagt Sommer zu BLICK. «Gerade, wenn so etwas dort passiert, wo man nachher hinreist.

Aber wenn Frankreich, wenn Europa sich entscheidet, diese Europameisterschaften durchzuführen, dann dürfen wir Spieler nicht daran denken. Das würde uns dann mehr behindern. Aber es ist ja klar, im Kopf ist es immer.»

Er hoffe nicht, dass die EM wirklich gefährdet sei. «Aber es sind jetzt schon ein paar Sachen geschehen, die sehr traurig sind. Ich hoffe, dass in Frankreich mit der Sicherheit dann alles so sein wird, dass man sich wohlfühlt.»

EM unter Ausschluss der Öffentlichkeit?

Zehn Millionen Zuschauer werden an der EM erwartet – 2,5 Millionen in den Stadien und etwa 7,5 Millionen in den zahlreichen Fanzonen.

Uefa-Vizepräsident Giancarlo Abete dachte bereits laut über Geisterspiele nach. Er sagt: «Wir können die Möglichkeit, hinter verschlossenen Türen spielen zu müssen, genauso wenig ausschliessen wie den Terrorismus.»

Die Spekulationen reichen bereits von geschlossenen Fanzonen bis zum eigentlich Undenkbaren – einer Absage der Endrunde.

So weit mag aber unsere Nummer eins noch nicht denken. Er sagt: «Ich hoffe, dass dies alles eines Tages sein Ende findet.»

Publiziert am 26.03.2016 | Aktualisiert am 26.03.2016
Yann Sommer zu den Anschlägen von Brüssel «Ich habe den Terror immer im Kopf»

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1 Kommentare
  • Roland  Schmid aus Gwatt
    26.03.2016
    Die "Star-Buben" haben alle eine passende Ausrede parat, ....aber Hauptsache ist ein Ferrari steht auf dem Parkplatz !!!! Unter dem Motto "Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus" !!!!