Luzern hadert nach dem verlorenen Cupfinal gegen den FCB mit Schiedsrichter Daniel Wermelinger. «Wie so oft in dieser Saison sind wir benachteiligt worden», sagt Trainer Murat Yakin.
FCL-Trainer Murat Yakin stocksauer: «Wir hatten einen Spieler weniger auf dem Platz – wenn man den Schiedsrichter dazu zählt.» Muri weiter: «Leider hat er heute krasse Entscheidungen nicht für uns gepfiffen. Das tut weh. Dieses Spiel hat keinen Verlierer verdient.»
Auch Dave Zibung beklagt sich über Referee Daniel Wermelinger. «Es ist in dieser Saison oft vorgekommen», klagt der Keeper, «dass die Schiedsrichter bei strittigen Situationen für Basel gepfiffen haben.»
Ganz unrecht haben die Luzerner nicht. In der neunten Minute holt Aleksandar Dragovic im FCB-Strafraum Dario Lezcano von den Beinen. Doch Wermelingers Pfeife bleibt stumm – ein Fehlentscheid und ein «klarer Penalty», wie Zibung anfügt.
Und: In der Verlängerung reisst der eingewechselte Radoslav Kovac FCL-Flügelflitzer Adrian Winter als letzter Mann um. Erneut drückt Wermelinger gleich zwei Augen zu und lässt weiterspielen – wieder liegt er falsch.
«Wie so oft in dieser Saison sind wir benachteiligt worden», hadert Trainer Yakin. Gemessen an den Spielanteilen wäre sein FCL sicherlich kein unverdienter Cupsieger gewesen.
Und was sagt der von den Luzernern «Angeklagte» selber. Ref Wermelinger zur Szene Kovac gegen Winter: «Das hab ich auch nicht gesehen, werde ich aber zuhause anschauen. Erst hat sogar Winter ein wenig zurückgerissen, dann gibts den Zweikampf. Müssen wir auch anschauen. Wenn, dann ist es für mich auch klar, wäre es eher Rot gewesen.»
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