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Cup-Sensation: YB von Lausanne deklassiert!

Es wird nichts aus dem ersten Cuptitel seit 1987 für die Young Boys. Im Viertelfinal werden die Berner von Lausanne mit 1:4 deklassiert!

Aktualisiert um 10:13 | 14.12.2009
Auch Regazzoni hat gegen Lausanne seine liebe Mühe. (Keystone)
Der Ivorer geht für fünf Jahre zu ZSKA Moskau. (Keystone)
Die YB-Fans demonstrieren gegen den Abtausch des Heimvorteils. (Keystone)
Die «Gäste» aus Lausanne haben Grund zum Feiern. (Keystone)
Die Mannschaft bejubelt die Entscheidung – 4:1 für den Unterklassigen! (Keystone)
Kriens-Coach Maurizio Jacobacci steht mit seiner Truppe im Cup-Halbfinal. Die Innerschweizer gewinnen das Challenge-League-Duell mit dem FC Thun 2:1. (Keystone)
Kriens-Brasilianer Piu setzt sich gegen Thun-Verteidiger Timm Klose durch, ... (Keystone)
... schiesst ein und dreht zum Jubel ab. (Keystone)
Thun-Goalie Roman Bürki hat den Ball im Auge. (Keystone)
Hier setzt sich die Leihgabe von Kantonsrivale YB im Luftkampf gegen die Kriens-Spieler Meier und Ferricchio durch. (Keystone)
Au weia, YB! Gegen das unterklassige Lausanne setzt es für die Berner im eigenen Stadion eine diskussionslose 1:4-Pleite ab – trotz erkauftem Heimvorteil.

Vor wenigen Zuschauern (beide Fans boykottierten das Spiel) und leichtem Schneetreiben geht Lausanne im Cup-Viertelfinal bereits in der 17. Minute in Führung, Tosi erwischt Wölfli mit einem Kopfball.

Nur fünf Minuten später profitiert Doumbia von einem haarsträubenden Rückpass eines Verteidigers, spitzelt den Ball zum Ausgleich in die Maschen. Kann sich YB jetzt fangen? Nein.

Lausanne ist danach keineswegs geschockt. Im Gegenteil. Sonnerat kann nach einem Schnitzer von Marco Wölfli zur erneuten Führung einschieben.

Nach der Pause versetzt Tosi zuerst Verteidiger François Affolter mit einem Tänzchen und haut das Leder ins Lattenkreuz – 3:1 für den krassen Aussenseiter.

YB spielt armselig, kommt zu keiner zwingenden Torchance. Selbst als Vladimir Petkovic mit Christian Schneuwly, Matar Coly und Alexandre Pasche drei Offensivkräfte einwechselt, ändert sich nichts mehr.

In der Nachspielzeit erhöht Lausanne mittels Elfmeter gar noch auf 4:1! Schneuwly sieht noch Rot. Was für eine Blamage für die Young Boys. (keu)

Kriens im Halbfinal

Zum ersten Mal in seiner Vereinsgeschichte hat Kriens die Halbfinals im Schweizer Cup erreicht. Im Challenge-League-Duell des Tabellen-Sechsten gegen das zweitplatzierte Thun setzten sich die Innerschweizer mit 2:1 durch. Piu schoss bereits nach fünf Minuten das 1:0, den zweiten Treffer erzielte Janco Pacar in der 51. Minute per Kopf. Mirson Volina schaffte zwar den Anschlusstreffer, allerdings fiel der erst in der 91. Minute.

YB – Lausanne. So trostlos ist es im Stadion. (Handybild)
YB – Lausanne. So trostlos ist es im Stadion. (Handybild)

Telegramm

Lausanne – Young Boys 4:1 (2:1)

Stade de Suisse. – 7504 Zuschauer. – SR Kever. – Tore: 17. Tosi 1:0. 22. Doumbia 1:1. 33. Sonnerat 2:1. 53. Tosi 3:1. 95. Pimenta (Foulpenalty) 4:1.

Lausanne: Favre; Katz, Buntschu, Sonnerat, Bilibani; Rey, Ndzomo, Marazzi (46. Carrupt), Pimenta; Madou (78. Boughanem), Tosi (92. Hélin).

Young Boys: Wölfli; Mardassi, Affolter, Schneider; Doubai (46. Christian Schneuwly); Sutter (70. Pasche), Hochstrasser (63. Coly), Yapi, Degen; Regazzoni, Doumbia.

Bemerkungen: Lausanne ohne Geiser (rekonvaleszent); YB ohne Dudar (gesperrt), Marco Schneuwly, Raimondi, Gourmi (alle verletzt), Ghezal (abwesend). 95. Rote Karte gegen Christian Schneuwly (Notbremse). Verwarnungen: 32. Hochstrasser (Foul). 39. Degen (Foul). 44. Pimenta (Foul). 55. Christian Schneuwly (Foul). 63. Ndzomo (Foul).

Telegramm

Kriens – Thun 2:1 (1:0)

Kleinfeld. – 1700 Zuschauer. – SR Bertolini. – Tore: 5. Piu 1:0. 51. Pacar 2:0. 91. Volina 2:1.

Kriens: Djukic; Barmettler, Ferricchio, Meier, Fanger; Ribeiro, Foschini; Pacar, Thüring (83. Mangold), Souto (59. Pekas); Piu (74. Tadic).

Thun: Bürki; Galli (60. Roux), Zahnd, Klose; Glarner, Lüthi, Demiri, Wittwer; Scarione, Kukuruzovic (79. Volina); Rama.

Bemerkungen: Kriens ohne Darbellay, Masiero und Büchli (alle verletzt); Thun ohne Stulz und Schindelholz (gesperrt), Ikanovic, Andrist, Reinmann (alle verletzt). Bättig (Thun) beim Aufwärmen verletzt und durch Wittwer ersetzt.

Das sagen Blick.ch-Leser
Urs Seeland, Seeland - 07:17 | 14.12.2009
» -> Hopp Schwiiz, Bern: Das nennt man wohl Berner Katastrophenbewältigung. Lese doch zuerst, was du für einen Mist schreibst. Wie will sich da ein Berner-Fan zum Internationalen Fussball äussern, wo doch YB kaum einmal im Ausland "tschutten" darf. Die Ärmsten.
Urs Seeland, Seeland - 07:10 | 14.12.2009
» Ich bin ja eigentlich kein YB-Gegner (aber auch kein Fan) Ich habe aber gestern schon etwas geschmunzelt. Wie heisst es doch so schön? Hochmut kommt vor dem Fall. Geschieht Euch recht. Sobald es mal ein bisschen läuft, Klappe aufreissen und grosse Sprüche reissen. Das ist unprofessionel und peinlich zugleich. So werdet ihr mit Sicherheit auch den Meistertitel vermasseln.
Till E. Spiegel, Burgdorf - 02:39 | 14.12.2009
» Eigentlich hätte da keiner den Sieg verdient. YB nicht, weil sie sich den Heimvorteil erkauft haben und Lausanne nicht, weil sie durch den Verkauf dieses Vorteils die eignen Fans nach Bern reisen liessen. Beides Unsportlichkeiten. YB hätte nämlich in Lausanne gewonnen weil sie sich dort, auf Rasen, mehr in den Arsch geklemmt hätten als mit dem Nymbus des ungeschlagegen auf eigenem Plastik herum zu stolzieren. Recht so. Der eine ist raus und der andere muss zum glücklichen FCSG reisen.
Philippe Helfer, ... - 00:23 | 14.12.2009
» Typisch YB, unterschätzt die Challenge League
Daniel Isenegger, Lupsingen - 23:20 | 13.12.2009
» YB het e guti Manschaft, das sag ich als FCB Fan, aber wenn mir ehrlich sind, verliehrt YB immer Spiel, wos um viel goht, Obs Meisterschaft, Cup oder Uefa Cup sind. Wenn ich ganz ehrlich bi, wäri für mich de Ideali Final FCB vs. YB gsi, aber vielicht jo nöchst Johr. Also ich freu mich jetzt scho uf Rückrundi, das wird sicher spannend:-)) In dem Sinn Hopp FCB
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