BLICK-Kolumnist Kubilay Türkyilmaz wirft Schiedsrichter Alain Bieri fehlenden Mut vor, weil er dem FC Winterthur im Cup-Halbfinal gegen Basel einen Penalty unterschlug.
Ein Skandal! So werte ich den krassen Fehlentscheid von Ref Alain Bieri, Basels Goalie Sommer bei seinem Foul gegen Kuzmanovic nicht Rot zu zeigen und Winterthur den Penalty zu unterschlagen. Noch schlimmer: Als das Spiel gelaufen ist, kompensiert Bieri mit einem ungerechtfertigten Penalty in der Nachspielzeit.
Werden die Grossen immer bevorteilt? Spielte da eine Rolle, dass man lieber einen Cupfinal Luzern gegen Basel sehen wollte als Luzern gegen Winterthur? Diese Fragen stellen sich nach einem solchen SkandalEntscheid zwangsläufig.
Pfeift ein Schiri generell für den Grossen, würde das bedeuten, dass er nicht unparteiisch ist. Ich glaube allerdings an das Gute im Ref.
Allerdings braucht es Mumm und Persönlichkeit für solch einen Entscheid. Massimo Busacca hätte ihn, ohne mit der Wimper zu zucken, getroffen.
Zu meiner Zeit war es sogar noch schlimmer. Als ich bei GC oder Galatasaray Istanbul spielte, hatten wir regelmässig einen Bonus bei den Unparteiischen. In Bologna hingegen wurde vor allem in Spielen gegen Milan, Inter oder Juve tendenziell gegen uns gepfiffen.
Dabei ist es heute einfacher, Mut zu zeigen. Denn die TVWiederholungen helfen dem Schiedsrichter.
Deshalb denke ich: Es war Unfähigkeit des Schiedsrichters. Bieri gehört gesperrt – wie ein Spieler, der Rot sieht.
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