Nach Wettskandal-Vorwürfen Thun sperrt Omar Faye intern!

  • Aktualisiert am 19.01.2012

Der FC Thun reagiert auf die vermeintlichen Wettskandale - und sperrt im Cup-Achtelfinal seinen eigenen Stürmer.

Die Fussballer des FC Thun sollen 15000 Euro kassiert haben, weil sie eine Partie in der Challenge League absichtlich verloren haben. Dies berichtet der SonntagsBlick (siehe Link oben).

Thun-Stürmer Omar Faye erhielt deswegen Besuch von der Polizei.

Im heutigen Cup-Achtelfinal auswärts gegen Winterthur (4:2-Sieg nach Verlängerung) ist der Senegalese schon mal nicht aufgelaufen. Die Berner Oberländer sperren den 22-Jährigen per sofort intern wegen den happigen Vorwürfen.

«Offenbar hat Faye etwas mit der Angelegenheit zu tun», sagt Thun-Präsident Markus Stähli gegenüber Radio 1. (zbi)

Die Liste der verdächtigen Spiele:

Der Wettskandal in Europa weitet sich aus. Während in der Schweiz und Deutschland untere Ligen betroffen sind, kommt es in Kroatien und der Türkei knüppeldick. Wie die «Süddeutsche» am Sonntag berichtet, sind dort jeweils Spiele der 1. Liga unter Verdacht.

26. April 2009: Kroatien, erste Liga. NK Zadar – Hajduk Split 0:3. Spieler von Zadak sollen 30000 Euro erhalten haben, damit sie das Heimspiel verlieren.
  • 4. April 2009: Türkei, erste Liga. Ankaraspor – Bursapor 0:2. Spieler sollen geschmiert worden sein, dass Ankaraspor mit zwei Toren Unterschied verliert.
  • 14. März 2009: Belgien, zweite Liga. Olympique Charleroi – UR Namur 3:0. Namur-Spieler sollen Schmiergeld kassiert haben, damit sie mit mindestens drei Toren Differenz verlieren.
  • 21. März 2009: Belgien, zweite Liga. UR Namur gegen Oud-Hevelee Leuven 0:2. Wieder sind die Spieler von Namur involviert. Diesmal sollen sie mit zwei Toren Unterschied verlieren.

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