Schweizer Cup Luzern und St. Gallen mit Mühe weiter

Der FC Luzern gewinnt im Cup-Achtelfinal bei Töss knapp 2:1. St. Gallen muss in Genf bei Servette gar in die Verlängerung.

  • Publiziert: 21.11.2009
Der FC Luzern zeigt beim FC Töss eine überaus schwache Leistung und verhilft dem unterklassigen Gegner zu einer Ehrenmeldung.Die Zentralschweizer erwischen dabei einen Fehlstart. Schon nach sieben Minuten liegt der Super-League-Verein gegen die Zweit-Liga-Kicker (interregional) im Hintertreffen. Serkan Mutlu bringt das Heimteam nach einem Freistoss per Kopf in Führung. Dann nach 16 Minuten der zweite Rückschlag für den FCL: Hakan Yakin humpelt angeschlagen vom Feld. Für den Regisseur kommt Cristian Ianu ins Spiel.Doch bis zur Pause lenken die Luzerner das Spiel in die richtigen Bahnen. Frimpong erzielt nach einer guten halben Stunde den Ausgleich, Joker Ianu schiesst kurz vor dem Pausenpfiff den Siegestreffer.St. Galler Ausgleich in extremisErst in der Verlängerung vermag sich St. Gallen gegen Servette durchzusetzen. Marrecco Tozé bringt die Genfer im Stade de Genève nach einem Scharfschuss von Julian Esteban und einer zu kurzen Abwehr von St. Gallens Cup-Goalie Reto Bolli in Führung (58.). Edeljoker Moreno Merenda schafft in der 90. Minute mit dem Kopf in extremis der Ausgleich, der den Ostschweizern die Verlängerung ermöglicht.In dieser ist Zé Vitor mit einem erfolgreich abgeschlossenen Konter in der 98. Minute für den Siegestreffer der höherklassigen Gäste besorgt.Es ist in der gesamten Partie kein Klassenunterschied auszumachen. Die St. Galler agieren lediglich mit einer Sturmspitze und haben sich auf Konter verlegt. Der höhere Rythmus sollte in der Verlängerung aber doch noch zum Erfolg für den Favoriten führen.Auch Biel in den Viertelfinals – erstmals seit 1976Ebenfalls in der Runde der letzten Acht steht der Challenge-League- Verein FC Biel, der sich in der Verlängerung gegen den Erstligisten Rapperswil mit 5:3 nach Verlängerung durchsetzt.Erstligist Rapperswil vermag in der spannenden und am Ende hektischen Partie gegen Biel das Geschehen jederzeit ausgeglichen zu gestalten. Erst in der Verlängerung macht sich die Erfahrung des Challenge-League-Vereins bemerkbar. Marco Mathys trifft schon in der 4. Minute zum 4:3. Für die endgültige Entscheidung sorgt Loic Chatton in der 122. Minute mit dem 5:3. Für die Bieler ist es die erste Viertelfinal-Qualifikation seit 1976. (Si/msc/sme)

Rapperswil-Jona (1.) - Biel 3:5 n.V. (3:3, 1:1)

Grünfeld. – 1850 Zuschauer.

Tore: 9. Vujo Gavric 1:0. 17. Hediger 1:1. 51. Gjokaj (Foulpenalty) 2:1. 52. Moser 2:2. 63. Aleksandar Gavric 3:2. 69. Casasnovas 3:3. 94. Mathys 3:4. 122. Chatton 3:5.

Bemerkungen: 12. Kopfball von Gojanaj (Rapperswil-Jona) auf die Latte. 121. Tor von Vujo Gavric (Rapperswil-Jona) wegen Abseits nicht anerkannt. 123. Platzverweis Gojanaj (Rapperswil-Jona) wegen Unsportlichkeit.

Töss Winterthur (2.i.) - Luzern 1:2 (1:2)

Deutweg. – 3400 Zuschauer. – SR Grossen.

Tore:
7. Mutlu 1:0. 31. Frimpong 1:1. 44. Ianu 1:2.

Töss: Meili; Kutlu (83. Grbovic), Mazrekaj, Latifi; Murina (63. Keserovic), Mutlu (71. Defièbre); Dalla Nora, Kastrati, Ehrensberger; Malis, Baskapan.

Luzern: König; Lukmon, Seoane, Schwegler, Lustenberger; Zverotic, Kukeli; Frimpong, Yakin (16. Ianu), Chiumiento (63. Etter); Paiva (46. Tchouga).

Bemerkungen: Luzern ohne Diarra (gesperrt), Ferreira, Lambert, Renggli und Wiss (alle verletzt). 16. Yakin verletzt ausgewechselt. 18. Lattenschuss Malis (Töss). 67. Pfostenschuss Lustenberger. 73. Lattenschuss Mazrekaj (Töss). Verwarnung: 53. Frimpong (Foul).

Servette - St. Gallen 1:2 n.V. (1:1, 0:0)

Stade de Genève. – 3108 Zuschauer. – SR Bertolini.

Tore: 58. Tozé 1:0. 90. Merenda 1:1. 98. Zé Vitor 1:2.

St. Gallen: Bolli; Zellweger (81. Merenda), Koubsky, Schenkel, Fernando; Nushi (74. Pa Modou), Zé Vitor, Lang, Fabian Frei, Costanzo; Frick (46. Abegglen).

Bemerkungen: St. Gallen ohne Caceres, Haas, Knöpfel, Kollar und Muntwiler (alle verletzt). Verwarnungen: 32. Lang (Unsportlichkeit), 52. Costanzo (Foul), 93. Frei (Foul), 118. Abegglen (Foul).
play Zé Vitor schiesst St. Gallen in den Viertelfinal. (Keystone)