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Heute Abend erwartet Christian Constantin ein heisser Cup-Tanz. Für ihn ist St. Gallen der Favorit.- Keystone
Dürfen Ihre Coaches das Spiel in St. Gallen verlieren?
Christian Constantin: Sollten wir ausscheiden, wäre das nicht nur ein Scheitern der Trainer, sondern des ganzen Klubs. Nein, die Trainer sind nicht gefährdet. Und St. Gallen ist mit seinem derzeitigen Lauf ohnehin Favorit.
In den Spielen gegen YB und Basel standen Sie Ihnen aber schon gefährlich nahe.
Ich habe in der Halbzeit des Basel-Spiels gespürt, dass die Spieler niedergeschlagen waren. Sie hatten viel gegeben und nichts erreicht. Deshalb wollte ich sie nach vorne pushen.
Müssen Ihre Spieler auf die Couch?
Scheint so. Ein Gegentor bringt sie sofort aus dem Konzept. Sie machen sich derart viele Gedanken, was wäre, wenn, dass der negative Fall fast schon angezogen wird. Sie haben in der Tat Komplexe.
Ihre Sperre ist vor einem Monat abgelaufen. Sie könnten sich nun «legal» auf die Bank setzen?
Mache ich aber nicht, will ich nicht.
Aber Ihre Trainer machen in jedem Spiel fundamentale Aufstellungsund Coachingfehler.
Ich lasse die Trainer in Ruhe. Was würden Sie denn anders machen?
Monterrubio auf der linken Seite bringen. Obradovic bedingungslos stärken. Einen valablen rechten Aussenverteidiger nominieren. Kali aus dem Team nehmen. Und ich hätte Goalie Germano Vailati niemals ziehen lassen. Das war Ihr Bock.
Der Goalie ist derzeit mein ge-ringstes Problem. Ich würde nochmals alles gleich machen.
El-Hadary hat doch schon mindestens doppelt so viele kapitale Böcke wie Vailati geschossen.
Ich habe Vailati nach Metz ausgeliehen, damit er sich dort durchsetzt. Bisher macht er seine Sache toll, Metz ist auf dem Weg zurück in die Ligue 1. Ich freue mich für Germano und werde ihn demnächst besuchen.