Bei YB-Sieg droht grüner Tisch

Jetzt ist es amtlich. Der FC Sion wird auch den heutigen Cupfinal unter Protest spielen, wie schon vor drei Jahren.

  • Publiziert: 20.05.2009, Aktualisiert: 14.01.2012

Urs Meier gibt Preis, worauf alle vor dem Cupfinal gewartet haben. Es sei nicht an den Klubs, den Schiedsrichter zu bestimmen, so die Antwort des Schiri-Bosses an den FC Sion. Damit ist klar, dass Claudio Circhetta den Cupfinal leiten wird – sehr zum Leidwesen von Christian Constantin.

Claudio Circhetta ist ein rotes Tuch für den Sion-Boss. Seit Beginn seiner zweiten Amtszeit hat der Baselbieter Ref acht Spiele des FC Sion geleitet. Nie haben die Walliser gewonnen. Fünf ihrer Spieler verwies der Schiri des Feldes.

Dies wollte CC verhindern und drohte an, unter Protest zu spielen, falls Circhetta den Final pfeiffen würde. Dies ist nun der Fall.

Schon im Cupfinal 2006 hatte Constantin Erfolg mit dieser Taktik. Damals ging es darum, dass YB Everson einsetzte, obwohl dieser aus Sicht des Sion-Präsidenten gesperrt gewesen sein soll. Weil Sion die Trophäe holte, verlief die ganze Angelegenheit im Sande.

Sollte diesmal YB den Cup holen, wartet auf Fans und Spieler wohl eine Verlängerung am grünen Tisch. (sme/zbi/AK)

play Macht Christian Constantin seine Drohung wahr? Wenn ja, könnte der 84. Cupsieger womöglich erst am Grünen Tisch gekürt werden. (Keystone)