Constantin hört Handys seiner Spieler ab
In Sion beugt man Manipulationen vor. Christian Constantin lässt vor wichtigen Spielen die Telefone seiner Spieler abhören.
Aktualisiert um 15:06 | 22.11.2009
Der Wettskandal erschüttert den Fussball – und es kommen täglich immer mehr Details ans Licht (siehe Kasten rechts).
Für Christian Constantin kommt der Wettbetrugskandal wohl nicht allzu überraschend. Denn der Sion-Präsident ging schon in der Vergangenheit gegen mögliche Manipulationen vor – auf seine eigene Art und Weise.
Wie CC in der Tagesschau erklärt, hört er vor gewissen Spielen die Telefone seiner Spieler ab. «Vor internationalen Spielen, die gefährdet sind, machte ich das. Ich hatte dies jeweils beim Richter beantragt», so Constantin zu seinem ganz persönlichen Frühwarnsystem.
Auch Sion ist in ein verschobenes Spiel verwickelt – allerdings ohne eigene Schuld. Das Testspiel gegen NK Travnik ist gemäss Constantin manipuliert worden. Der bosnische Gegner hatte das Spiel «verkauft». (sme)
Für Christian Constantin kommt der Wettbetrugskandal wohl nicht allzu überraschend. Denn der Sion-Präsident ging schon in der Vergangenheit gegen mögliche Manipulationen vor – auf seine eigene Art und Weise.
Wie CC in der Tagesschau erklärt, hört er vor gewissen Spielen die Telefone seiner Spieler ab. «Vor internationalen Spielen, die gefährdet sind, machte ich das. Ich hatte dies jeweils beim Richter beantragt», so Constantin zu seinem ganz persönlichen Frühwarnsystem.
Auch Sion ist in ein verschobenes Spiel verwickelt – allerdings ohne eigene Schuld. Das Testspiel gegen NK Travnik ist gemäss Constantin manipuliert worden. Der bosnische Gegner hatte das Spiel «verkauft». (sme)
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Update
Die Drahtzieher in Europas grösstem Manipulationsskandal sind laut Berliner Morgenpost eine fünfköpfige Gruppe. Neben Ante Sapina (Blick.ch berichtete) sollen vier weitere Berliner mit südosteuropäischer Herkunft zu der Gruppe gehören.
Skandal weitet sich aus
Der Wettskandal in Europa weitet sich aus. Während in der Schweiz und Deutschland untere Ligen betroffen sind, kommt es in Kroatien und der Türkei knüppeldick. Wie die «Süddeutsche» am Sonntag berichtet, sind dort jeweils Spiele der 1. Liga unter Verdacht.
Die Liste der verdächtigen Spiele:
- 26. April 2009: Kroatien, erste Liga. NK Zadar – Hajduk Split 0:3. Spieler von Zadak sollen 30´000 Euro erhalten haben, damit sie das Heimspiel verlieren.
- 4. April 2009: Türkei, erste Liga. Ankaraspor – Bursapor 0:2. Spieler sollen geschmiert worden sein, dass Ankaraspor mit zwei Toren Unterschied verliert.
- 14. März 2009: Belgien, zweite Liga. Olympique Charleroi – UR Namur 3:0. Namur-Spieler sollen Schmiergeld kassiert haben, damit sie mit mindestens drei Toren Differenz verlieren.
- 21. März 2009: Belgien, zweite Liga. UR Namur gegen Oud-Hevelee Leuven 0:2. Wieder sind die Spieler von Namur involviert. Diesmal sollen sie mit zwei Toren Unterschied verlieren.
Das sagen Blick.ch-Leser
- anton lienhard, Aarau - 16:36 | 22.11.2009
- » Je mehr Geld im Spiel ist, umso eher wird beschissen. Ich erinnere mich an das Spiel FC Aarau gegen FC Zürich. Was der SR Herr Grossen einfach so schlecht oder war auch dort dunkles Geld im Spiel?
- Marc Fischer, Zug - 15:23 | 22.11.2009
- » Sorry, Constantins Aussage glaube ich nicht! Kein Richter würde es auf blossen Verdacht des Arbeitgebers hin zulassen, dass die Telefone der Arbeitnehmer abgehört werden! Und noch weniger erfährt der Arbeitgeber Constantin danach, was seine Spieler gesagt haben! Für wie dumm hält der Blick eigentlich seine Leser??
- werner vonbraun, basel - 14:47 | 22.11.2009
- » die sionspieler werden ein zweites handy anschaffen wie naiv ist der siondiktator???
- Shaft Müntener, Bassersdorf - 14:22 | 22.11.2009
- » Sieht der Constantin nicht ein Bischen wie Gaddafi aus? Hat der noch keinen Vormund? Ein machtgeiler und herrschsüchtiger Narzist ist der doch! Hopp FC Bassersdorf.
- Jean Daniel Dirren, Kitzbühel - 14:20 | 22.11.2009
- » das Wallis ist wieder mal der SCHWEIZ voraus.
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