Rührendes Wiedersehen in Warschau CR7 trifft Fan (16), dem er aus Koma verholfen hat

Im August 2013 fällt Dawid Pawlaczyk drei Monate lang ins Koma. Dank Ronaldo-Toren erwacht er. Jetzt kommt es zum Wiedersehen.

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Dass Cristiano Ronaldo (31) ein grosses Herz besitzt, hat er schon mehrmals bewiesen. Ob Spenden für vom Krieg verfolgte syrische Kinder, das finanzielle Aufkommen für die Hirn-Operation eines zehn Monate alten Jungen, oder das geduldige Posieren mit Fans auf und neben dem Feld. Der portugiesische Superstar zeigt, dass er ein gutmütiger und grosszügiger Mensch ist. 

Und für viele ein Idol. Auch Dawid Pawlaczyk (16) aus Polen ist ein begeisterter Fan von CR7. Schon im Jahr 2013 vergöttert der damals 13-Jährige die Tormaschine von Real Madrid. Doch im August desselben Jahres wird der Bursche fast aus dem Leben gerissen. Er ist gerade mit dem Rad unterwegs, als er von einem Auto erfasst wird. 

Pawlaczyk fällt in ein Koma. Neurologen legen der Familie nahe, dem Jungen vertraute Töne vorzuspielen. Diese Therapie soll die Aufwachphase verkürzen. Und so kommt es, dass schon bald Radioübertragungen von Fussballspielen durchs Krankenhauszimmer hallen. Auch am 19. November 2013, nach drei Monaten Koma. Damals kämpfen Schweden und Portugal um die Qualifikation der WM 2014. 

 

Kein anderer als Cristiano Ronaldo avanciert beim Fünftore-Spektakel mit einem Hattrick zum Matchwinner. Nach dem letzten Treffer geschieht das Unfassbare: Pawlaczyk erwacht. Fachexperten erklären später, dass die emotionalen Einflüsse im Hirn des Jungen tatsächlich zur Beschleunigung der Genesung beigetragen haben. 

Als Ronaldo von dieser Wunderheilung Wind kriegt, lädt er Familie Pawlaczyk nach Madrid für ein Spiel in der VIP-Zone und einem persönlichen Treffen ein. «Als ich ihm erzählt habe, dass wir nach Madrid fliegen werden, um Ronaldo zu besuchen, konnte er nicht aufhören zu weinen. Er konnte es nicht glauben», sagt Mama Isabella damals.

Am Mittwoch ists nun zum grossen Wiedersehen gekommen. In Begleitung seiner Familie nimmt Dawid die sechsstündige Reise nach Warschau auf sich. «Es ist unglaublich. Ich freue mich sehr, dass es ihm gut geht», so Ronaldo. Und natürlich nimmt sich der Mann mit dem grossen Herzen Zeit für Fotos und Autogramme. (sag) 

Publiziert am 03.11.2016 | Aktualisiert am 03.11.2016

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