National top – international flop Gefährdet die Super League den FCB-Erfolg?

Im Tagesgeschäft läufts dem FCB wie geschmiert, auf europäischen Parkett ist Sand im Getriebe. «Ein Qualitätsunterschied», sagt Renato Steffen. «Eine ganz andere Leistungsstufe», meint Marc Janko.

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11 Spiele, 10 Siege, 14 Punkte Vorsprung! Der FCB kann den Meisterschampus schon jetzt in den Kühlschrank stellen. Und in der Champions League? Kommen die Basler gegen den bulgarischen Vertreter Rasgrad nicht über ein mickriges 1:1 hinaus – und gegen Arsenal unter die Räder.

National top, international flop. Weil man in der heimischen Liga zu wenig gefordert wird? «Das wäre despektierlich gegenüber den anderen Klubs», antwortet Stürmer Marc Janko. Trotzdem muss auch er zugeben, dass die Gegner in der Champions League nicht mit den nationalen Konkurrenten vergleichbar sind. «Das ist eine ganz andere Leistungsstufe, da entscheiden Details. Wenn man international spielt, wird man von der ersten bis zur letzten Minute auf jeder Position gefordert.»

Renato Steffen spricht von einem «ganz anderen Rhythmus» und von einem «Qualitätsunterschied.» Eine Leistung wie am Samstag beim 3:0 gegen Luzern werde morgen gegen den französischen Meister nicht reichen, so Steffen: «Wir müssen noch ein, zwei Schippen drauflegen.» 

Dass Basel in seiner über 123-jährigen Geschichte noch nie in Frankreich gewonnen hat, beunruhigt den Nati-Star nicht: «Wir müssen an uns glauben und unser Spiel durchziehen.»  Dass in Paris etwas zu holen ist, glaubt auch Coach Urs Fischer: «Es ist immer etwas möglich.» Was es dazu braucht, ob Marc Janko mit einem Einsatz rechnet und ob Renato Steffen Französisch kann, erfahren Sie im Video.

Publiziert am 18.10.2016 | Aktualisiert am 19.10.2016

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26 Kommentare
  • andré  oberson 19.10.2016
    Herr Steiger hat nicht unrecht. Zu Basel sage ich, ist "National" Fischer einfach zu vorsichtig oder schnell zufrieden. Da müsste doch Luzern z.B. mit einem 5:1 oder 7:2 geschlagen werden. Der Power fehlt, in allen Spielen. Schauen sie nach Spanien, da hat es auch nur ca. 5 Spitzenteams. Aber Barcelona und Madrid gehen noch Vollgas bei einem 3:0, das wollen doch die Zuschauer sehen. Dann kommen gegen Luzern 35000 ,anstatt nur 27000 Zuschauer und in der CL ist man auch weniger überfordert.
  • Philipp  Müller 19.10.2016
    Da sagen doch immer alle die Basler sind arrogant, weil sie meinen, sie seien national unschlagbar und international ein Top-Klub. Dabei sieht man bei diesem Artikel und den Kommentaren, das dies eher alle anderen meinen. Hier sieht man nämlich die grossen Erwartungen aus der ganzen Schweiz. Bei Arsenal mit einem 0:2 unter die Räder gekommen? Nur 1 Punkt, wenn man auswärts bei Arsenal gespielt hat? Kommt mal wieder runter. Es stehen noch 4 Spiele an, u.a. zwei Heimspiele und bei Razgrad.
  • Peter  Garcia 19.10.2016
    Als der FCB im Europacup Erfolge feierte, hat Stefan Kreis nie geschrieben, dass dies an den starken Gegnern in der Super League liege. Aber jetzt, wo es mal nicht so läuft, da ist nun natürlich der Rest der Schweiz dran schuld. Nicht der FCB selbst.
  • Marcel  Stierli aus Mérida, México
    19.10.2016
    Die Schuld nicht bei den Anderen suchen, sondern bei sich selbst. Die Liga war früher nicht stärker, aber der FCB auf der ganzen Linie qualitativ eine Stufe besser besetzt als er es heute ist. Ein Steffen oder Janko hätte wahrscheinlich in früheren FCB Mannschaften nicht unbedingt einen Stammplatz gehabt.
  • Detlef  Gröllheimer aus Dättwil
    18.10.2016
    In der Super - League spielen auch nicht die
    Ausländer der ersten "Kategorie" sondern
    der zweiten oder dritten ! Zu den Topligen
    fehlt es dann auch in allen Belangen !