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Wie nicht anders zu erwarten, schoss gestern Lionel Messi (22) mit zwei Goals und einem glänzenden Auftritt Barcelona beim 4:0 gegen Stuttgart fast im Alleingang in die CL-Viertelfinals. Und der argentinische Superstar hätte gut und gerne noch etwas drauflegen können, wenn er seine Torchancen konsequent ausgenützt hätte.
Gleich nach seinen vergebenen Chancen streckte Messi jeweils seine Zunge weit aus dem Mund heraus. Eine spontane Reaktion, in der sich in Sekundenschnelle der Frust über das verpasste Tor abbauen lässt.
Doch das Züngeln ist mehr, als nur der Frust über verpasste Tore. Die Zungenakrobatik scheint die ganz Grossen ihres Fachs auszuzeichnen.
Denn vor Messi, züngelten schon ganz andere Genies. Albert Einsteins Bild mit ausgestreckter Zunge ist beispielsweise legendär. Basketball-Legende Michael Jordan pfelgte jeweils mit heraushängendem lappen an seinen Gegnern vorbeizuziehen und Gene Simmons, der Bassist der Kult-Band KISS, machte die Züngelei gar zu seinem Markenzeichen. (rib/sme)