Keine Elf langt härter zu FCB-Stars sind die Abräumer Europas!

38 Fouls in zwei Champions-League-Spielen. Kein Team wurde öfter zurückgepfiffen. Das dürfte sich auch heute in Paris nicht ändern, ein Mittelfeldpuncher steht vor dem Comeback.

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Serey Die (31) benötigt nur drei Sekunden, um jenes Wort zu erwähnen, das ihn auf dem Platz am besten beschreibt: «Aggressiv!» So müsse man spielen, um gegen das Star-Ensemble aus Paris bestehen zu können. «Ich bin nicht hier, um Selfies zu schiessen», sagt der ivorische Nationalspieler. Sondern um zu gewinnen.

Mit ihm in der Startelf? «Er kann uns helfen», sagt Coach Urs Fischer. In die Karten blicken lassen möchte sich der FCB-Coach aber nicht. Trotzdem spricht alles dafür, dass der defensive Mittelfeldpuncher heute Abend sein Comeback in der Champions League geben wird. Nach zweijähriger Abwesenheit. 

Damals, im Herbst 2014, steht Serey Die beim legendären 1:0-Sieg gegen Liverpool auf dem Platz, davon sprechen möchte er – trotz überragender Leistung – nicht. «Ich lebe in der Gegenwart und nicht in der Vergangenheit!» Die heisst Paris.

Und mit dem PSG wartet ein ähnlich harter Brocken wie vor drei Wochen in London gegen Arsenal. Damals kommen die Basler gehörig unter die Räder, haben keinen Stich, gewinnen nur 42 Prozent der Zweikämpfe, können sich oft nur mit unfairen Mitteln wehren.  

Insgesamt hat der FCB in den ersten beiden Spielen gegen Rasgrad und Arsenal 38 Foulspiele begangen, keine Mannschaft in der Champions League hat mehr. «Wir sind vor allem gegen Arsenal nicht in die Zweikämpfe gekommen, aber man lernt in jedem Spiel dazu. Wir müssen das gegen den PSG besser machen», sagt Urs Fischer. Ob mit oder ohne Foul.

Publiziert am 19.10.2016 | Aktualisiert am 26.11.2016

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9 Kommentare
  • Heinz  Aepli , via Facebook 20.10.2016
    Viele gute Manschaften feiern Erfolge ohne andauernd zu Foulen aber der FCB Brüsted sich noch damit anstatt mit Fouls viel Zeit zu verplämpern sollte sich der FCB aufs Spielen Konzentrieren aber dazu fehlt die Qualität der Mannschaft.
  • Rudolf  Locher , via Facebook 19.10.2016
    wenn es technisch nicht reicht greift man zum Hammer und Blick nennt soche noch Stars
  • Lorenzo  Ciliberto aus Zürich
    19.10.2016
    Wie sollen sie denn sonst zum Erfolg kommen. Ist ja klar, dass das unterlegene Team zu Fouls greifen muss...
  • Werner  Muckenhirn-Werhub aus Basel
    19.10.2016
    Der FC Bisel hat keinen einzigen Star in seinen Reihen?! Cavani & Co., das sind Stars, nur das wir uns recht verstehen, danke für die Korrektur!
    • Daniel  Schlatter , via Facebook 19.10.2016
      Ich gebe Ihnen recht: sobald einer in der Schweiz sich unfallfrei von einem Einlaufkind auf den Platz führen lassen kann, ist er ein Star. Gemessen an diesen Sternchen müssten Messi, Ronaldo & Co Mega-Sonnen sein.....
  • Urs  Sigrist 19.10.2016
    Die SL ist eindeutig zu schwach und der FCB wird nicht gefordert. In Deutschland/England etc. haben die Clubs jedes Wochenende quasi ein CL-Spiel, d.h. man muss sich nicht gross Umstellen. In der SL sind die Spieler vom FCB unterfordert und leider in der CL überfordert. Trotz allem freue ich mich immer wieder CL-Spiele im Stadion zu verfolgen. Wer weiss, vielleicht gibts ja wieder mal eine Night to remember. Hopp FCB
    • Urs  Saladin , via Facebook 19.10.2016
      Da trägt der FCB eine Mitschuld. Er kauft die besten Spieler der Gegner, die aber auch nicht immer in Basel einschlagen.
      Zudem war die SL auch in den letzten glorreichen CL-Jahren des FCB nicht besser, aber die Trainer verstanden es, die Mannschaft optimal einzustellen und mutiger zu spielen! Fischer bleibt den Beweis nach wie vor schuldig, auch für höhere Aufgaben geeignet zu sein.