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Auf los gehts los! Der erste Auftritt des VfB Stuttgart unter Übungsleiter Christian Gross wird zum erhofften Befreiungsschlag für die krisengebeutelten Schwaben. Nach einem souveränen 3:1-Sieg steht Stuttgart im Achtelfinal der Champions League.
Vor Spielbeginn drehen die enttäuschten Fans dem Grün und ihrer eigenen Mannschaft demonstrativ den Rücken zu. Wer sich nicht schnell genug umdreht, verpasst einen Traumstart. In der fünften Minute flankt Sami Khedira auf Ciprian Marica. Kopfball. 1:0 Stuttgart.
Und es geht weiter. Nach einem Eckball der völlig überforderten Rumänen taucht Neo-Nationalspieler Christian Träsch alleine vor dem rumänischen Schlussmann auf und behält die Nerven. 2:0.
Nach 11 Minuten kombinieren sich die Stuttgarter durch den Strafraum und die vielbeinige Urziceni-Abwehr. Der Russe Pavel Pogrebnjak tunnelt den Schlussmann. Nach zwanzig Minuten bebt das Stadion. Standing Ovations für Stuttgart. Dabei bleibts bis zur Halbzeitpause.
Den Start in die zweite Hälfte verpennt die Gross-Truppe dann komplett. Steilpass auf den agilen Semedo. 1:3. Danach geraten die Schwaben etwas ins Trudeln. Dennoch schaukelt der Meister von 2007 den Sieg locker über die Ziellinie.
Für Unirea Urziceni bleibt immerhin ein Trostpflaster: Der Champions-League-Debütant darf im nächsten Jahr in der Europa League weiterspielen.