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Wüste: FCZ verliert in der Stahel-Zone

ZÜRICH – Die 0:1-Niederlage zu Hause gegen Marseille wirft den FCZ von der Tabellenspitze ans Tabellenende. Florian Stahel hat beim Gegentor Sand im Getriebe.

Von Dominik Steinmann | Aktualisiert um 23:04 | 22.10.2009
Zwischen Koch und Alphonse läuft Stahel auf den Platz. Die FCZ-Fans zeigen ihre Choreografie. (Keystone)
Florian Stahel im Duell mit Torschütze Gabriel Heinze. (Keystone)
Der Zürcher Aussenverteidiger Stahel im Zweikampf mit Mamadou Niang. (Keystone)
Florian Stahel versucht Marseille-Captain Mamadou Niang zu stoppen. (Reuters)
Lucho Gonzalez zieht ab, Florian Stahel bleibt das Nachsehen. (Keystone)
Stahel und seine Kollegen laufen frustriert vom Feld. FCZ-Urgestein und Masseur Hermann Burgermeister sah auch schon glücklicher aus. (Keystone)
Die Sahelzone ist ein in Afrika liegendes Trockengebiet, das südlich an die Wüste Sahara grenzt und rund 3 Millionen Quadratkilometer gross ist. Die Stahelzone hingegen misst nur die rund 20 Quadratmeter des Zürcher Letzigrund-Rasens, für die gestern Abend eigentlich Verteidiger Florian Stahel zuständig gewesen wäre.

Heinze, der Wüstenfuchs

Dort tauchte in der 69. Minute Olympique Marseilles Gabriel Heinze alleine auf und erzielte mit einer herrlichen Volleyabnahme das 1:0-Siegestor.

Statt seinen Fehler einzugestehen, suchte Stahel nach Ausreden: «Beim Gegentor stimmte die Abstimmung nicht. Das darf uns nicht passieren, wir müssen uns besser absprechen.»

In der Abwehr der Zürcher ist der Wurm drin. Nach Ersatzgoalie Andrea Guatelli, Stammkeeper Johnny Leoni und Captain Hannu Tihinen patzte nun in der Champions League Aussenverteidiger Stahel. FCZ-Trainer Bernard Challandes übte zwar nach dem Spiel keine Einzelkritik: «Allgemein sind wir wohl zu nett für die Champions League. Das frustriert mich.» Seine Worte passen aber bestens zum unglücklichen Stahel.

600´000 Franken verloren

Und auch Captain Hannu Tihinen zeigte sich erst nach Spielschluss im Garderobengang von seiner lauten Seite. Obwohl dem FCZ aus­ser dem Punkt auch noch 600´000 Franken Prämie flöten gehen, ist noch nichts verloren. Die Zürcher müssen jetzt in Marseille gewinnen, um noch eine reelle Chance auf die Achtelfinal-Quali zu haben.

Bei Punktgleichheit zählen die Direktbegegnungen. Gibts in Marseille ein Remis, müsste der FCZ wohl Milan schlagen, wenn nicht zuvor bei Real die Sensation gelingt.
Artikel aus «Blick am Abend»
Die entscheidende Szene in der 69. Minute: Heinze (r.) nimmt eine Flanke von Lucho Gonzalez direkt ab und lässt Leoni keine Chance. (Toto Marti)
Der Ball schlägt zum 1:0 für Marseille ein. (Toto Marti)
Gabriel Heinze wird mit diesem Tor zum Matchwinner. (Reuters)
Die Marseille-Fans heizen im kalten Letzigrund so richtig ein. (AP)
Momentan sitzt Abdi beim FCZ nur noch auf der Bank. (Keystone)
Milan Gajic hat einen schweren Stand. (Toto Marti)
Und Alain Rochat kickt den Ball auf die Tribüne. (Keystone)
Florian Stahel versucht Marseille-Captain Mamadou Niang zu stoppen. (Reuters)
Vonlanthen und Heinze schauen dem Ball nach. (Reuters)
FCZ-Trainer Bernard Challandes ist unzufrieden. (Keystone)
Johan Vonlanthen im Duell mit Hilton. (Reuters)
Okonkwo kommt vor Brandao an den Ball. (Keystone)
Johnny Leoni bewahrt den FCZ vor der Pause gegen Brandao vor dem Rückstand. (Reuters)
Johnny Leonis Rettungstat aus der Hintertor-Perspektive. (Reuters)
Lucho Gonzalez zieht ab, Florian Stahel bleibt das Nachsehen. (Keystone)
Alain Rochat im Luftkampf mit Brandao. (AP)
Johan Vonlanthen bringt vor allem nach der Pause etwas Schwung in die Bemühungen der Zürcher. Im Grossen und Ganzen agiert aber auch er unglücklich. (Toto Marti)
Der Argentinier Heinze (l.) trifft in der 69. Minute zum 0:1. (Reuters)
Heinze feiert mit einem Ersatzspieler. (Reuters)
Die Zürcher sind enttäuscht. Dieser Gegner war schlagbar. (Toto Marti)


Das sagen Blick.ch-Leser
Walter Lehmann, Basel - 13:57 | 23.10.2009
» Man sollte jetzt nicht nur der mannschaft die schuld geben. Vielleicht sollte herr challandes wärend dem spiel mehr notizen mach und nich immer mit den schiris palavern denn die sind bei ihm ja eh immer die schuldigen. Fehler machen alle auch, Aber pro spiel ein kugelschreiber leerschreiben und die fehler mit denn spielern diskutieren. Dann wird alles wieder gut. Viel erfolg beim nächsten spiel
Simon Schmid, ZH - 22:38 | 22.10.2009
» Herr Stahel?!? Soll doch einen neun Club suchen, und im Winter gehen! Es ist doch so,wen Stahel spielt,hat er aber wirklich NIE seinen Gegenspieler im Griff. Ich halte es echt nicht mehr aus. Ach IMMER,gibt er den Anderen schuld,manchmal beschwert er sich beim Tihinen
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