FCB-Elyounoussi trauert Mega-Chance nach «Ich hätte der Held sein können!»

Er wachte in Sofia als Steffen-Ersatz auf und hätte als FCB-Retter ins Bett gehen können. Doch weil Mohamed Elyounoussi seine Mega-Chance nicht machte, blieb er schlaflos.

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Wie haben Sie geschlafen?

Mohamed Elyounoussi: Nicht gut. Ich hatte die Chance den Siegtreffer zu erzielen. Aber uns allen fehlte die Qualität im Abschluss und der Goalie hatte einen super Tag eingezogen. Ich habe die Szene im Hotel viele Male wieder und wieder durchlebt, sie mir auf dem Computer angeschaut, überlegt, was ich anders hätte machen können...

Sie standen in der 76. Minute alleine vor dem Tor und sind an Ludogorets-Goalie Stoyanow gescheitert. Was würden Sie nach Ihrer nächtlichen Analyse anders machen?

Es gehen einem 100 Gedanken durch den Kopf. Im Strafraum geht auf diesem Niveau alles so schnell, der Druck ist unglaublich gross. Der Winkel war nicht optimal, ein Verteidiger kam angerauscht. Ich habe den weiten Pfosten anvisiert, doch hätte ich tief schiessen sollen? Fragen über Fragen. Ich bin enttäuscht, habe ich nicht getroffen, aber es ist vorbei, ich kann nichts mehr dagegen machen.

Es wäre der Siegtreffer gewesen, der Basel die Europa-League-Teilnahme gesichert hätte. Sie hätten als Ersatz von Renato Steffen zum Helden werden können. Hat Sie das zusätzlich gestresst?

Natürlich geht einem in dem Moment alles durch den Kopf. Ich wusste, es ist meine Chance, mich in der Startelf auf diesem Niveau zu beweisen. Und dann habe ich diese Riesen-Chance. Ich hätte zum Helden werden können...

Und jetzt steht Basel mit dem Rücken zur Wand. Muss im letzten Spiel gegen Arsenal punkten. Wie gross ist die Hoffnung noch, dass man es schafft?

Die Chance ist noch da, also müssen wir darum kämpfen! Wir müssen aus unseren Fehlern weiterhin lernen und es gegen Arsenal besser machen. Wir haben die Qualität und die Spieler, dass wir gegen Arsenal treffen können. Ich habe immer noch Hoffnung, dass wir weiterkommen.

Publiziert am 24.11.2016 | Aktualisiert am 24.11.2016

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1 Kommentare
  • rolf  sulzer 24.11.2016
    ja ja hätte, wäre, wenn, dann. Das System muss geändert werden. Weg mit den Mehrjahresverträgen über Millionen von CHF. Zurück zu monatlicher leistungsabhängiger Besoldung, so wie dies in jedem normalen Betrieb gehandhabt wird. So würden sich diese lahmen Kicker wieder in den A.. klemmen um gut verdienen zu können.