Ex-FCB-Coach Fink trainierte beide Xhakas «Hatte wegen Taulant Streit mit Granit!»

Thorsten Fink ermöglichte beiden Xhaka-Brüdern das Profi-Debüt. Im BLICK erinnert sich der Ex-FCB-Coach zurück.

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Gut möglich, dass alles anders gekommen wäre. Vielleicht wäre Thorsten Fink noch Bundesliga-Trainer, hätte sich Granit Xhaka damals im Winter 2012 für den HSV entschieden. Fink, der den FCB Wochen zuvor in Richtung Hamburg verlassen hatte, buhlte um das Top-Talent, wollte den damals 20-Jährigen mit aller Macht in die Hansestadt lotsen. Doch Granit bleibt in Basel – und wechselt ein halbes Jahr später zu Gladbach. Fink ist mittlerweile Trainer bei Austria Wien. Und Xhaka wechselte im Sommer zum FC Arsenal, kehrt heute als 40-Millionen-Mann ins Joggeli zurück.

«Sein Weg überrascht mich nicht, Granit war schon in jungen Jahren selbstbewusst, wusste, was er wollte. Als er mit der U17-Nati Weltmeister wurde, hat er seinen Marktwert genau gekannt», so Fink. Im August 2011 ermöglicht der Deutsche dem Top-Talent das Profidebüt. Auswärts in der Champions-League-Quali gegen Debrecen. «Er hat gleich in seinem ersten Spiel ein Tor geschossen», erinnert sich Fink, Wochen später holen die Basler beim 3:3 gegen Manchester United auswärts einen Punkt. «Er war 18, hatte gerade im Old Trafford gespielt und war trotzdem unzufrieden, weil wir nicht gewonnen haben», so Fink. 

Während Granit innerhalb weniger Wochen zum unumstrittenen Stammspieler reift, steht der zwei Jahre ältere Bruder auf dem Abstellgleis. Zwar debütiert auch Taulant unter Fink beim FC Basel, doch für den Terrier hat der Coach kaum Verwendung. «Einmal hatte ich deshalb ein Streitgespräch mit Granit. Er hat sich für seinen Bruder eingesetzt», verrät Fink. An der Situation hat sich aber trotzdem nichts geändert.

Taulant wird für ein Jahr zu den Grasshoppers ausgeliehen, heute ist er beim FCB Stammspieler. «Das freut mich für ihn. Er war schon damals ein frecher Hund, ein dominanter Spieler», sagt Fink. «Ich wusste, dass auch er seinen Weg machen wird.» Ein Weg, der die beiden Brüder heute Abend im Joggeli zusammenführt.   

Publiziert am 06.12.2016 | Aktualisiert am 07.12.2016

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13 Kommentare
  • SCHORSCH  von BASEL aus Basel
    07.12.2016
    Fink hatte sich damals als Stinkstiefel geoutet und sich aus Basel weggeschlichen. Schon vergessen ? Was heute fehlt, ist die Seele der Mannschaft. Ich vermisse Huggel Streller Frei und nicht Fink.
  • Giachem  Casutt 06.12.2016
    Ja aber... ja, aber ..mir hän dr Bölle mehr gha. Das sind etwa die einzigen Worte, wo dieser Zürcher rausbringt. Als Trainer beim FCB zu wenig, darum ab in den Amateurfussball. Dort reicht das Wissen allemal.
  • Heinz  Häni 06.12.2016
    Fink war ein Trainer für Basel, nicht so ein Weichei wie Fischer. Ja, aber...Ja, aber....sonst kommt nicht viel Gescheites aus diesem Munde. Aber wie sollte es auch, ist ja ein Zürcher.
    • Marcel  Stierli aus Mérida, México
      06.12.2016
      Vielleicht bleibt zu erwähnen, dass es ein Zürcher war, der den FCB die grössten Erfolge seiner Clubgeschichte beschert hat. Inklusive einer Handvoll Ex Spieler des GC. Nun, wir Zürcher stehen zumindest zu unserer Herkunft, was man vom Herrn Häni ja nicht behaupten kann
  • Heinz  Nütteler 06.12.2016
    Ach, vermisse ich den Fink. Das war ein guter Trainer. Nicht so ein Schellenursli aus Zürich, sondern ein waschechter Münchner der bei Bayern gespielt hat. Die sind viel besser als die Plauderis vom See.
    • Marcel  Stierli aus Mérida, México
      06.12.2016
      Der Thorsten Fink ist in Dortmund geboren und aufgewachsen. Sie und ihre Daumenraufdrücker zeigen ein mal mehr, dass sie keine Ahnung von Fussball haben.
    • Marcel  Stierli aus Mérida, México
      06.12.2016
      FInk ist in Dortmund geboren und aufgewachsen und hat auch dort gespielt.....
  • drafi  schweizer aus berg
    06.12.2016
    Taulant ist keinen Teil was das Fussballerische anbelangt wie sein Bruder, ist weit davon entfernt er kann nur mit Härte auf dem Platz brillieren, er ist ein Unfairer Spieler, Xhaka ist auch Hart, hat jedoch Spielerisch um ein vielfaches mehr drauf, er hat das Auge um ein Spiel zu öffnen, hat das Auge für den Pass in die Tiefe, den tödlichen Pass wie man so sagt !! Taulant wird nie in die Buli wechseln, dazu fehlt ihm viel zu viel Talent, beim FCB ist er gut aufgehoben