Basel verliert in den Champions-League-Playoffs gegen Cluj mit 1:2. Beim Schweizer Meister liegen nach der Pleite die Nerven blank.
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Auch Basel-Trainer Heiko Vogel legt sich mit den Rumänen an.
(Keystone)93. Minute im St. Jakob-Park: Basel-Heisssporn Aleksandar Dragovic (21) gewinnt einen Zweikampf gegen Cluj-Doppeltorschütze Modou Sougou. Der Senegalese setzt nach, zupft am Trikot und zieht Dragovic zu Boden.
Da brennen beim FCB-Ösi die Sicherungen durch. Dragovic tritt heftig gegen das Schienbein – Sougou windet sich am Boden. Schiri Eriksson schläft, er sieht nichts. Grosses Glück für Drago, hat er doch bereits zuvor Gelb wegen eines Fouls gesehen.
Stürmer Alex Frei (33) eilt herbei, mit rotem Kopf will er Sougou zum Aufstehen bewegen. Frei sieht Gelb. Als sich auch Cluj-Spieler Rafael Bastos einmischt, dreht Frei definitiv im roten Bereich. Der Basler fasst Bastos am Hinterkopf und schimpft wie ein Rohrspatz. Schliesslich greift Torschütze Marco Streller ein und verhindert Schlimmeres.
Beim FCB liegen nach dem unglücklichen 1:2 im Champions-League-Playoff gegen Cluj die Nerven blank. Die Champions League ist in weite Ferne gerückt. Der FC Basel braucht in der kommenden Woche in Rumänien mindestens zwei Tore und einen Sieg.
Streller hadert nach dem Schlusspfiff: «Es war 60 Minuten lang ein Super-Match von uns. Dann war es 5 Minuten lang eine Katastrophe.» Was der Basler meint: Bis zur 66. Minute hatte der FCB dank einem Traumtor von Streller 1:0 geführt. Innerhalb von nur 5 Minuten drehten die Rumänen das Spiel – der K.o.-Schlag für den FCB.
Trainer Heiko Vogel: «Solche Fehler darf man auf diesem Niveau nicht machen. Jetzt sind wir auch in einer Woche gezwungen, das Spiel zu machen. Es wird ein schwieriges Rückspiel.» Captain Streller bleibt optimistisch. «Wenn es einen Fussballgott gibt, werden wir in Cluj weiterkommen.» Die Hoffnung stirbt in Basel zuletzt – es wäre die dritte Champions-League-Teilnahme in Folge. (wid)
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