Die Skandal-Liste von PSG-Verteidiger Aurier Tickt er auch gegen den FCB aus?

Pöbel-Video. Polizisten-Attacke. Provokativer Jubel. Serge Aurier ist ausser Kontrolle. Vor dem Rechtsverteidiger ist keiner sicher. Nicht einmal Zlatan Ibrahimovic.

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Cavani? Di Maria? Verratti? Von wegen. Richtig gefährlich ist bei Basels morgigem Champions-League-Gegner PSG vor allem einer: Serge Aurier!

Der 23-jährige Ivorer ist eine tickende Zeitbombe. Die jederzeit und vor allem immer wieder explodieren kann!

Den Ruf als Bad Boy hat er sich mit unzähligen Skandalen zementiert. PSG. Nati. Privat: So wütete Aurier in den letzten Monaten.

Oktober 2016: Hals-Aufschlitzer-Jubel!

Mit der Elfenbeinküste gewinnt der Nati-Kollege von Serey Die gegen Mali mit 3:1. Beim Torjubel wendet sich Aurier zu den Fans, streicht sich mit dem Finger über die Kehle. Die Fifa kündigt danach eine Ermittlung wegen des hässlichen Jubels an.

September 2016: Verurteilt wegen Polizei-Attacke!

Ende September muss der PSG-Star vor Gericht antraben – und wird zu zwei Monaten Gefängnis verurteilt! Der Grund: Im Mai hatte er nach einem Disco-Besuch einen Polizisten attackiert, der ihm einem Alkohol-Test unterziehen wollte. Der Polizist sagt, der PSG-Profi hätte ihm den Ellbogen in die Brust gerammt. Aurier behauptet, er sei selber attackiert worden und habe sogar eine aufgeplatzte Lippe davongetragen. Das Gericht glaubt dem Bad Boy nicht. Nur weil das Berufungsverfahren noch läuft, sitzt der Profi noch nicht im Knast. 

September 2016: Gelb-Rot in einer Halbzeit!

Gegen Toulouse verliert der Rechtsverteidiger die Nerven. Innert 20 Minuten kassiert er zweimal Gelb und fliegt vom Platz. PSG verliert das Duell mit 0:2 und muss Leader Nizza mit Coach Lucien Favre davonziehen lassen.

Februar 2016: Pöbel-Video gegen Coach und Ibrahimovic!

Nicht einmal Zlatan Ibrahimovic ist vor dem Ivorer sicher. In einem Video pöbelt er über seinen Coach Laurent Blanc und seinen Mitspieler: «Blanc ist eine Schwuchtel, die Ibrahimovic absaugt. Er nimmt alles, auch seine Hoden.» Dazu bezeichnet er Angel Di Maria als «Clown». Zuerst sagt er, das Video sei eine Fälschung, später entschuldigt er sich für die Pöbel-Attacke. Blanc bezeichnet ihn danach als «erbärmlich». Aurier wird suspendiert und für mehrere Wochen in die Reserven geschickt.

März 2016: Pöbel-Tweet gegen Schiri

Nach dem Champions-League-Duell gegen Chelsea bezeichnet Aurier Schiri Björn Kuipers in sozialen Medien als «dreckigen Hurensohn». Wieder nimmt er alles auf Video auf. Die Uefa leitet ein Disziplinar-Verfahren gegen ihn ein und sperrt ihn für drei Spiele in der Königsklasse.

Lebensretter

Dass Aurier auch noch irgendwas Gutes in sich hat, bewies er zuletzt allerdings ebenfalls im Nati-Spiel gegen Mali. Nach einem Zweikampf mit Lamine Kone bleibt Malis Moussa Doumbia regungslos am Boden liegen. Er hat seine Zunge verschluckt, droht zu ersticken! Aurier reagiert sofort und rettet ihn vor dem Tod.

Wenig später folgte die Hals-Aufschlitzer-Geste. Wann explodiert die tickende Zeitbombe wieder? Schon morgen gegen Basel?

Publiziert am 18.10.2016 | Aktualisiert am 19.10.2016

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3 Kommentare
  • Giachem  Casutt 19.10.2016
    Hab schon immer gesagt: Fussballer haben es in den Beinen. Im Kopf ist meistens gähnende Leere.
  • Enri  Co 18.10.2016
    Ein Pöbel-Tweet und ein Pöbel-Video sind ja auch so viel wichtiger als der Lebensretter, nicht wahr? Und Gelb-Rot in einer Halbzeit ist in der Geschichte des Fussballs ja auch noch nie vorgekommen...
  • Jeremias  Gotthelf aus Interlaken
    18.10.2016
    Und mit diesem Sündenregister darf der Herr Aurier noch Fussballspielen?
    Hoffentlich wird kein FCB-Spieler kaputtgetreten