«Der FCZ kann gegen Milan punkten»

  • Publiziert: 30.09.2009, Aktualisiert: 19.01.2012
  • Von Michael Wegmann

Er ist Weltmeister, Weltfussballer, gewann die Champions League. Jetzt zaubert er für Real. BLICK sprach exklusiv mit Kaka über Milan, Jesus und den FCZ.

Sie spielten sechs Jahre bei Milan. Mit welchen Spielern stehen Sie noch im Kontakt?

Mit dem Trainer, vielen Spielern. Mit den Verantwortlichen und dem Staff. Da sind schon noch sehr viele Leute, die ich oft spreche.

Wurden Sie von Ihren Ex-Kollegen über den FC Zürich ausgefragt?

Nein. Noch nicht.

Was hätten Sie ihnen über den Schweizer Meister erzählt?

Ich hätte ihnen geraten, vor allem auf die schnellen Gegenstösse aufzupassen. Da können die Zürcher einem Schwierigkeiten bereiten.

Es machte aber den Anschein, als hätte Real beim 5:2 gegen den FCZ jederzeit zulegen können.

Nein, das stimmt nicht. Dieses Gefühl hat man manchmal von aussen. Steht man aber auf dem Platz, sieht alles ganz anders aus.

Dann hat der FCZ also eine Chance, im Mailänder San Siro zu punkten?

Ja, das hat er. Alle Vereine, die sich für die Champions League qualifizierten, haben Aussergewöhnliches geleistet. Sie können auch in der Königsklasse punkten.

Worauf müssen die Zürcher besonders achtgeben?

Sie müssen auf eine ganze Mannschaft aufpassen. Milan hat ein starkes Kollektiv mit grossartigen Individualisten.

Getauft wurden Sie auf den Namen Ricardo Izecson dos Santos Leite. Warum nennen Sie sich Kaka?

Diesen Übernamen hat mir mein Bruder gegeben. Wir waren jung, und er konnte Ricardo nicht aussprechen. Also hat er mich immer Kaka gerufen. Und seither nennen mich alle Menschen, die mir nahestehen, Kaka.

Lesen Sie das vollständige Interview im heutigen BLICK!