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Die Fussballer von Olympique Marseille residieren im Fünfsternhotel Dolder Grand – standesgemäss und für einen Klub mit 90-Millionen-Euro-Budget nichts Besonderes. Denn auf der grossen Fussballbühne werden die Übernachtungsspesen aus der Portokasse bezahlt.
Und trotzdem könnte die Hotelwahl die französischen Gäste teuer zu stehen kommen: Auf der rund drei Kilometer langen Anfahrt zum Letzigrund hat das städtische Tiefbauamt diverse verkehrstechnische Fallen und Schikanen eingebaut.
Zum Beispiel den unwegsamen Baustellendschungel an der Gladbachstrasse oder das berüchtigte Nadelöhr auf der Hardbrücke.
Giovanni Marti, der Kommunikationschef des FC Zürich, sagt: «Wir haben Marseille empfohlen, ein Hotel in der Innenstadt zu buchen. Denn angesichts der prekären Verkehrssituation müssen die Franzosen mit Verzögerung von 30 bis 45 Minuten rechnen.»
Auch die zur Verfügung stehende Polizei-Eskorte wird den Transport nicht entscheidend beschleunigen.
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Macht das grosse Durcheinander den Spielern von Marseille einen Strich durch die Rechnung? (Keystone)