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0:3 in der Champions League Starke Basler gegen PSG schlecht belohnt

«Alles, was schiefgehen kann, geht auch schief!» Selten hat das Gesetz des amerikanischen Ingenieurs Edward A. Murphy besser gepasst als nach dem FCB-Match in Paris.

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Fussball, die fieseste Nebensache der Welt! 40 Minuten lang dominiert der Schweizer Meister das Pariser Star-Ensemble, trotzdem stehts 1:0 für die Franzosen.

Torschütze: Angel di Maria. Ausgerechnet! Der Gaucho hatte die Nati im WM-Achtelfinal 2014 aus dem Turnier geschossen, auch damals war die Schweiz das bessere Team. Fussball, der ungerechteste Sport der Welt.

Drei Tore müssten die Basler in der ersten Halbzeit erzielen, Steffen scheitert völlig freistehend an PSG-Goalie Alphonse Aréola. Lang und Doumbia beugen sich nach ihren Kopfbällen dem Aluminium-Fluch!

Apropos Doumbia: Der war vor drei Wochen bei der 0:2-Pleite gegen Arsenal ein Totalausfall – und gewann nur 14 Prozent seiner Zweikämpfe. Gegen den PSG wirbelt der 28-Jährige in der ersten Hälfte wie zu seinen besten Zeiten.

Ein Tor bleibt dem Ivorer aber vergönnt. In den 23 Champions-League-Spielen seiner Karriere hat Seydou Doumbia 13 Mal getroffen, im Prinzenpark klebt ihm das Pech an den Füssen.

So wie seinem Trainer Urs Fischer, der für seinen Mut nicht belohnt wird. Statt wie gegen Arsenal mit einem Fünferriegel, agiert der FCB im altbewährten 4-2-3-1-System. Statt wie gegen die Gunners ohne den Captain, nominiert Fischer Delgado für die Startformation.

Dieser zahlt das Vertrauen zurück, bereits in der fünften Minute holt der bald 34-Jährige einen Eckball heraus, insgesamt sorgt Delgado alleine für mehr Torgefahr als die gesamte FCB-Elf gegen Arsenal.

An vier Top-Chancen ist der Captain direkt beteiligt, kurz vor seiner Auswechslung zirkelt er einen Freistoss auf den Kopf von Marek Suchy, dessen Kopfball erneut an den Pfosten klatscht.

Minuten zuvor verschuldet der Tscheche den zweiten Gegentreffer der Pariser, sein Abwehrversuch landet auf dem Fuss von Lucas, der aus 12 Metern trifft.

Kurz vor Schluss foult Balanta im Strafraum, Cavani trifft vom Punkt zum 3:0.

Fussball, der fieseste Sport der Welt! Oder um es mit Edward A. Murphy zu sagen: «Alles, was schiefgehen kann, geht auch schief!»

Der Beste: Serey Die. Der Ivorer hatte vor dem Spiel einen Kampf versprochen, auf dem Platz ist er ein Krieger. Bei den Gegentoren ohne Schuld. 

Der Schlechteste: Marek Suchy. Lenkt den Ball vor dem 0:1 ab, verschuldet den zweiten Gegentreffer. Unglücklicher Auftritt.

 

*****

Paris Saint-Germain – FC Basel 3:0 (1:0)

Parc des Princes – 46'488 Fans – SR: Deniz Aytekin (Deu)

Tore: 40. Di Maria 1:0, 62. Lucas 2:0. 93. Cavani (Foulpenalty) 3:0.

Einwechslungen:
PSG: Ben Harfa (81. für Lucas), Krychowiak (83. für Matuidi), Jesé (86. für Di Maria).
Basel: Sporar (61. für Doumbia),  Zuffi (70. für Delgado), Janko (78. für Serey Die).

Gelb: 63. Rabiot (Unsportlichkeit), 66. Steffen, 75. Lang (beide Foul).

Bemerkungen: 5. Lattenkopfball Lang. 36./66. Pfostenkopfball Doumbia/Suchy.

Publiziert am 19.10.2016 | Aktualisiert am 01.11.2016
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Paris SG - Basel  3:0  (1:0)

Parc des Princes, Paris. - Zuschauer: 46488. - SR Aytekin, Deniz, Germany. - Tore: 40. Angel Di Maria 1:0 (Edinson Cavani), 62. Lucas 2:0, 93. Edinson Cavani 3:0 (Penalty).

Paris SG: Areola A., Aurier S., Marquinhos, Silva T., Kurzawa L., Rabiot A., Verratti M., Matuidi B., Lucas, Cavani E., Di Maria A. - Einwechslungen: Ben Arfa H. (81. für Lucas), Krychowiak G. (83. für Matuidi B.), Jese (86. für Di Maria A.).

Basel: Vaclik T., Lang M., Suchy M., Balanta E., Traore A., Xhaka T., Die S., Bjarnason B., Delgado M., Steffen R., Doumbia S. - Einwechslungen: Sporar A. (61. für Doumbia S.), Zuffi L. (70. für Delgado M.), Janko M. (78. für Die S.).

Verwarnungen: Paris SG: 64. Rabiot A. (Gelb). Basel: 66. Steffen R. (Gelb), 76. Lang M. (Gelb).

Bemerkungen:
Paris SGBasel
Ballbesitz60%40%
Formation4-3-34-2-3-1
Fouls1417
Corners35
Offsides32
Freistösse1917
Einwürfe1926
Schüsse gehalten14
Auskicks710
Schüsse aufs Tor71
Schüsse neben das Tor57
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42 Kommentare
  • Peter  Lustig, Basel 20.10.2016
    Schönrederei! Das ist Blick und die Anhänger der Chemiemannschaft muss sich ständig Mut zureden, weil jede Niederlage am eigenen Ego kratzt! Basel hats nicht drauf. Das ist fact! Treffer! Versenkt!
  • Punos  De Mazinger 20.10.2016
    Wenn mein Team in 3 CL spielen bis lang gegen die schwächste Mannschaft zuhause unentschieden gespielt hätte und die anderen 2 verloren, insgesamt ein Tor in 3 Spielen erzielt hätte und nur dank dem Torverhältnis nicht letzer in der Gruppe wäre, würde ich mir solche Kommentare wie "der FCB kann Arsenal und PSG in Verlegenheit bringen".
  • Werner   Werhub, ☺ aus Globâle, Tuvalu, Vaiaku █ Fongafale
    20.10.2016
    kann keinen Kommentar dazu geben
    da ich zur gleichen Zeit selber Fussball gespielt habe.

    Aber so wie ich gelesen habe war der Auftritt nicht schlecht
    und wie ich gestern hier schon vermerkt habe der Unterschied ist zu gross und nichts zu gewinnen, dass er aber so klein ist habe ich nicht erwartet.
    Der Unterschied vom FCB zu YB, GC und so weiter ist grösser als zwischen PSG und Basel, ganz zu schweigen von St.Gallen.

    Gruss vom Atoll
    • drafi  schweizer aus berg
      20.10.2016
      da wäre wahrscheinlich kein Mensch drauf gekommen dass sie Fussball Spielen "können" ich vermute mal Tischfussball, denn ihre Kommentare die jeweils im Forum zu lesen sind lassen auf keinen Fall darauf schliessen, ist mehr Comic was jeweils von ihnen zu lesen ist
    • Thomas  Frey aus Bern
      20.10.2016
      Es mag sein das der FC Basel in jeder CL Gruppenphase, für die er als Meister qualifiziert ist, ein paar gute Minuten hat. Aber sich mit einem Verein wie PSG zu vergleichen und zu behaupten der Abstand sei nicht so gross, hat schon etwas tragisches, komisches ...
    • Werner   Werhub, ☺ aus Globâle, Tuvalu, Vaiaku █ Fongafale
      20.10.2016
      Thomas Frey
      habe nur behauptet dass der Abstand kleiner ist
      als von Basel zu YB.
      Nichts mehr und nichts weniger

      In dem Sinn viel vergnügen heute Abend mit YB
      vermute mal sie werden gegen den schwachen Gegner
      etwa mit 4 Toren Differenz gewinnen.
      das ist tragisch-jomisch
      Gruss vom Atoll
  • drafi  schweizer aus berg
    20.10.2016
    nein, man muss nicht FCB Fan sein um Gestern Abend einer gewesen zu sein, ein Toller Engagierter Auftritt, Chancen für einen Sieg über einen Weltklasse Verein, Zeitweise PSG Vorgeführt, vor allem in der ersten Halbzeit, es fehlte einzig die Belohnung, und das ist das Traurige daran, da Spielt man so toll, macht drei Fehler, und schon ist ein Traum vorbei, doch es sollte Mut machen, es gibt immer ein zweite Chance, und die muss der FCB nutzen, auf jeden Fall Werbung für den FCB über 90 Minuten
  • Hans  Zimmermann 20.10.2016
    Immer dasselbe Gejammer, man habe gut gespielt und trotzdem verloren. Das mag hie und da stimmen wie gestern. Aber es ist halt die Qualität unseres Schweizerfussball. Was nützt es dem FC Basel schon an Weihnachten den Schweizermeistertitel abzuholen aber handkehrum in der CL klanglos auszuscheiden? Wenn man in der SL nicht gefordert wird, kann bei höheren Aufgaben nicht plötzlich alles viel besser sein. Und das wird sich so lange hinziehen bis die Schweizer Liga endlich konkurrenzfähig wird.
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UEFA Champions League, Gruppe A

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Arsenal 6 18:6 14
2 Paris SG 6 13:7 12
3 Ludogorets Razgrad 6 6:15 3
4 Basel 6 3:12 2