Wieder Knall in Wil! Sportchef Koch nach sechs Monaten entlassen – auch Korkmaz weg

Geduld ist bei den türkischen Investoren in Wil ein Fremdwort. Drei Tage vor dem Trainingstart wird der Sportchef freigestellt, dazu ist Captain Egemen Korkmaz weg.

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Fussball

Brack.ch Challenge League

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Zürich 18 48:10 48
2 Neuchatel Xamax FC 18 32:19 36
3 Wil 18 24:17 26
4 Aarau 18 27:28 26
5 Servette 18 24:27 25
6 Wohlen 18 22:31 22
7 FC Le Mont Ls 18 12:19 21
8 Winterthur 18 17:26 18
9 Chiasso 18 16:28 15
10 FC Schaffhausen 18 21:38 13
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Das Jahr ist erst drei Tage alt. Und schon muss beim FC Wil wieder ein leitender Angestellter gehen. Sportchef Roland Koch (64) ist nach sechs Monaten im Amt seinen Job in der Ostschweiz wieder los.

Gemäss der offiziellen Mitteilung des Challenge-League-Klubs wurde Koch die enttäuschende Vorrunde zum Verhängnis. Koch war früher jahrelang Assistenztrainer von Christoph Daum gewesen. Er wurde nach Wil geholt, um Verwaltungsrat Abdullah Cila, den operativen Leiter in der IGP Arena, zu entlasten.

Koch ist nach den Trainern Ugur Tütüneker und Martin Rueda schon der dritte Kopf aus der sportlichen Leitung, der diese Saison entlassen wird.

Neben Koch sind auch zwei Spieler weg, denen Wil bereits vor Weihnachten einen Abgang nahegelegt hatte (BLICK berichtete). Captain Egemen Korkmaz (34) wechselt zum türkischen Leader Basaksehir Istanbul.

Auch Mittelfeldspieler Murat Akin findet nach nur einem halben Jahr in der Schweiz wieder in der Türkei Unterschlupf. Er wechselt zu Göztepe, dem Leader der 2. türkischen Liga.

Die Wiler beginnen am Freitag mit der Vorbereitung auf die Rückrunde. Mit welchem Trainer eigentlich? Der aktuelle heisst Ronny Teubert (51), war bis zur Rueda-Entlassung Goalietrainer und ist bereits der elfte Chefcoach seit Oktober 2014.

Publiziert am 03.01.2017 | Aktualisiert am 03.01.2017

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9 Kommentare
  • Hans  Ernst aus Langenthal
    03.01.2017
    Unfassbar! Dabei machte das ganze doch von Anfang an einen topseriösen Eindruck! Alles so sympathische Leute... ich kann es nicht glauben....
    • Hannes  Dönni aus Sirnach
      04.01.2017
      Am Besten ist es immer noch, wenn Menschen aus der Region für einen Club zuständig sind und sich mit diesem identifizieren. Gilt auch für Spieler, so weit möglich. Leider nimmt das immer mehr ab und ehrlich gesagt, traute ich fremden Investoren noch nie wirklich über den Weg. mit einem Fussballclub lässt sich doch kein Geld verdienen, bis auf ein paar wenige Clubs. Also ist es irgendwo ein teures Hobby oder es sind irgendwelche dubiose Finanztransaktionen. Aus der Region für die Region, das wärs
  • Kuder  Wälsch aus Hintertupfig
    03.01.2017
    Ich würde mich jetzt an Kuranyi dranhängen!
  • rené  jauslin aus Basel
    03.01.2017
    da kommt mir doch Xamax in den Sinn
  • Nicoll  Friedrich 03.01.2017
    man mus wieder ne 12 liga einführen.das kan nicht sein ,dass der fc zürich unten spielt,und ein ausländischer verein wie vaduz oben steht.und da ist noch servette,xamax,aarau.dieser modus ist nicht mehr zeitgemäs.stellen sie sich mal vor,das diese vereine millionen suchen müssen ,um vor 1500 zuschauer fussball zu spielen.jeder will aufsteigen,was nicht geht.und dan kommen die probleme mit dem geld.was passiert,konkurs.es ist immer das gleiche.der scheizerische fussball verein kapiert es nicht.
  • Werner   Werhub, ☺ aus Globâle, Tuvalu, Vaiaku █ Fongafale
    03.01.2017
    ich vermute Wil ist das gleiche
    wie Udinese in Italien.

    ein Durchlauferhitzer für Spieler
    die einen neuen Klub suchen.

    sie kommen bleiben ein halbes Jahr
    und ziehen dann weiter

    Gruss vom Atoll