Nach Wettskandal: Wohlen-Präsi: «Ich sehe keine gute Zukunft»
Der Wettskandal sorgt bei den Verantwortlichen der Challenge-League-Klubs für Kopfzerbrechen. Wohlens Präsident Andreas Wyder rechnet mit enormen finanziellen Einbussen
Aktualisiert um 20:30 | 23.11.2009
Der grösste Wettskandal in der Geschichte des Fussballs erschüttert die Schweizer Challenge League.
Für die Verantwortlichen der Vereine keine einfache Situation. Daher sagt Wohlens Präsident Andreas Wyder: «Ich bin nicht ganz sicher, ob es in meinem Team auch Wettbetrüger hat. Ich werde die Spieler aber sicherlich noch fragen.»
Eines ist aber klar: Für die aufstrebende Challange League ist dieser Wettskandal ein herber Verlust. Es rücke den gesamten Fussball in ein schlechtes Licht, sagt Andreas Wyder gegenüber «Energy Zürich».
«Zusammen mit der Swiss Football League hat man versucht, die Challenge League zu verbessern», sagt der Präsident des Aargauer Spitzenteams. Aber mit dem Wettskandal habe man jetzt ein riesiges Problem, ergänzt er.
Auch in Winterthur ist man entsetzt: Man braucht zuerst noch mehr Fakten, um gezielt mit den Spielern zu sprechen», sagt Geschäftsführer Andrea Mösli. (gwy)
Für die Verantwortlichen der Vereine keine einfache Situation. Daher sagt Wohlens Präsident Andreas Wyder: «Ich bin nicht ganz sicher, ob es in meinem Team auch Wettbetrüger hat. Ich werde die Spieler aber sicherlich noch fragen.»
Imageschaden ist enorm
Eines ist aber klar: Für die aufstrebende Challange League ist dieser Wettskandal ein herber Verlust. Es rücke den gesamten Fussball in ein schlechtes Licht, sagt Andreas Wyder gegenüber «Energy Zürich».
«Zusammen mit der Swiss Football League hat man versucht, die Challenge League zu verbessern», sagt der Präsident des Aargauer Spitzenteams. Aber mit dem Wettskandal habe man jetzt ein riesiges Problem, ergänzt er.
Auch in Winterthur ist man entsetzt: Man braucht zuerst noch mehr Fakten, um gezielt mit den Spielern zu sprechen», sagt Geschäftsführer Andrea Mösli. (gwy)
Lesen Sie auch
Das sagen Blick.ch-Leser
- Charly - Fridolin Reither, Gamprin - 14:19 | 23.11.2009
- » Machen jetzt die Kleinen "Nobodys " die Grossen kaputt? Nichts ist unmöglich. Europa der Kontinent der unmöglichen Möglichkeiten - es muss restlos alles "Bachab " Hoffentlich bekommen diese Verbrecher alle eine Zelle mit Satelitten TV, dass sie in allen Ligen der Welt schauen können, was sie weiters verdienen werden.
- Erik Schiegg, Steckborn - 13:57 | 23.11.2009
- » Ich frage mich: was ist Fussfall besser als die Spiele der "Brot und Spiele"? Wo liegt sein volksgesundheitlicher Nutzen, was rechtfertigt die politischen, polizeilichen und wirtschaftlichen Extrawürste des Profifussballs? Wenn schon Fussball, dann eher Tschutten, der Plausch für jung und alt, nicht der professionelle Zirkus, in welchem wenige viel absahnen, und darunter die Nicht-Sportler oft am fettesten...
Marktplatz
Challenge League
Blick.ch

















