Espen weiter makellos - Servette ganz unten

  • Aktualisiert am 03.01.2012
Servette-Verteidiger Alexandre da Costa im Luftduell mit Edorisi Ekhosuehi.- Keystone

Ohne Probleme kam St. Gallen in der 6. Runde der Challenge League gegen La Chaux-de-Fonds zum sechsten Sieg. Erster Verfolger ist weiterhin das ebenfalls noch ungeschlagene Lugano, das sich in Wohlen 1:0 durchsetzte. Servette dagegen kommt weiter nicht auf Touren.

«Als reinen Spaziergang» bezeichneten Beobachter den Auftritt des ältesten Schweizer Fussballklubs gegen La Chaux-de-Fonds.

Bereits nach einer Viertelstunde führte St. Gallen vor abermals deutlich über 10 000 Zuschauer in der AFG-Arena duch die Treffer von Moreno Merenda und Moreno Costanzo 2:0. Für den 20-jährigen Ostschweizer war es im sechsten Spiel bereits der sechste Saisontreffer. Nach dem Seitenwechsel sorgten abermals Merenda sowie der eingewechselte Diego Ciccone für klare Verhältnisse.

Lugano siegt dank Montandon

Der frühere U21-Internationale Philippe Montandon war in Wohlen einziger Torschütze und sicherte so Lugano den Sieg. Die Tessiner hielten damit den Anschluss an St. Gallen; zwei Punkte beträgt der Rückstand.

Winterthur-Goalie zu Wolfsburg?

Zum Spitzenduo könnte am Montag noch Winterthur mit einem Erfolg gegen Lausanne aufschliessen. Am Grünen Tisch wurde der 2:0-Sieg der Zürcher zum Saisonauftakt gegen Locarno zu einem 3:0-Forfait umgewandelt, weil die Tessiner mit dem 19-jährigen Massimo Solari einen nicht qualifizierten Spieler eingesetzt hatten. Dagegen werden die Winterthurer wohl ihren Keeper Marwin Hitz verlieren. Der 21-Jährige steht laut dem «Landboten» vor der Unterschrift beim VfL Wolfsburg.

Zwei Traditionsvereine am Tabellenende

Am Tabellenende wird die Situation für La Chaux-de-Fonds und für Servette zusehends ungemütlich. Die Neuenburger waren bei Aufstiegs- Kandidat St. Gallen ebenso chancenlos wie die Genfer in Yverdon (0:3).

Ihre einzige Torchance im Municipal hatte der einstmals stolze Traditionsverein Servette schon in der 3. Minute; danach dominierte Yverdon die Partie. Es brauchte jedoch einen von Biscotte verwandelten Foulpenalty (53.), um den Bann zu brechen. (Si/msc)

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