«Das ist kein Weltuntergang» Hakan Yakin rasselt durch Trainer-Prüfung

Schaffhausen-Assistent Hakan Yakin (39) sitzt mit einer provisorischen Bewilligung neben Bruder Murat auf der Trainer-Bank. Da er den Theorie-Teil der Abschlussprüfungen fürs A-Diplom nicht bestanden hat.

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Brack.ch Challenge League

Platz Mannschaft SP Tore Punkte
1 Zürich 18 48:10 48
2 Neuchatel Xamax FC 18 32:19 36
3 Wil 18 24:17 26
4 Aarau 18 27:28 26
5 Servette 18 24:27 25
6 Wohlen 18 22:31 22
7 FC Le Mont Ls 18 12:19 21
8 Winterthur 18 17:26 18
9 Chiasso 18 16:28 15
10 FC Schaffhausen 18 21:38 13
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Am Dienstagabend coachen die Brüder Murat und Hakan Yakin erstmals gemeinsam den FC Schaffhausen. Um 17 Uhr steigt das Testspiel im Stade de Suisse.

Hakan Yakin (39) sitzt dabei mit einer provisorischen Bewilligung auf der Bank. Da der ehemalige Nati-Star den Theorie-Teil der Abschlussprüfungen fürs A-Diplom nicht bestanden hat.

Hakan Yakin zu BLICK: «Das ist kein Weltuntergang! Ich habe mehrfach erwähnt, dass diese Ausbildung kein Zuckerschlecken ist. Das hat man nun auch in den Resultaten gesehen. Fast 50 Prozent sind durchgefallen. Da bin auch ich darunter.»

Doch weil ein Assistenztrainer eines Challenge-Ligisten und auch ein U21-Trainer ein A-Diplom brauchen, hat der Schweizerische Fussballverband Hakan Yakin eine provisorische Lizenz bis Ende Saison erteilt. Die Kaution dafür liegt bei 7500 Franken. Yakins Engagement für eine halbe Saison dürfte den FC Schaffhausen also knapp 4000 Franken kosten.

Ist die nicht bestandene Prüfung der Grund für Yakins plötzlichen Rückzug als U21-Trainer von St. Gallen im letzten Dezember? Und nicht der lange Anfahrtsweg von Zug nach St. Gallen, wie damals kommuniziert wurde?

Nein! Die Vertragsauflösung zwischen St. Gallen und dem ehemaligen FCB-Regisseur wurde unterzeichnet, bevor Yakin die Prüfungsergebnisse mitgeteilt bekam.

Nun will Hakan seinem Bruder Murat in Schaffhausen bei der «Mission Ligaerhalt» helfen. Hakan Yakin, der mittlerweile im Kanton Zürich wohnt, wird den Theorieteil im Mai nachholen. Yakin: «Ich hoffe, dass ich diese dann bestehen werde.»

Nun gilt sein Fokus jedoch voll Schaffhausen. «Ich freue mich auf das halbe Jahr und glaube, dass ich in dieser Zeit auch für meine Trainerkarriere vieles von meinem Bruder lernen kann.»

Publiziert am 10.01.2017 | Aktualisiert am 10.01.2017

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11 Kommentare
  • Thomas  Steinmann aus Binningen
    11.01.2017
    Hakan weiss wie man das runde Lederteil kickt und knapp noch in welche Richtung. Danach ist aber fertig, da fehlt es gehörig an Hirnschmalz. Er ist das pure Gegenteils eines grossen Bruders.
  • Armin  Spicher aus Liestal
    10.01.2017
    Wundert dies echt jemanden, dass "Klein-Muri" durchgerasselt ist?
  • Roman  Bachmair aus Naters
    10.01.2017
    Kein Weltuntergang sagt er..., ja natürlich nicht. Für jemanden, dem Millionen nachgeworfen wurden, kann dies nie ein Problem darstellen. So kann man eben reden, wenn man nicht auf Geld angewiesen ist.

    Ich würde nur allzu gerne wissen, was da ihr Vater, welcher in den Medien nie erwähnt wird, dazu sagt. Von der Mutter konnte man ja nie genug zu lesen bekommen...
  • Max  Zolliker aus Zürich
    10.01.2017
    Murat wurde einst zitiert, dass sein Bruder (unbestritten) einen genialen linken Fuss hat, aber sonst im Leben begleitet werden muss....Ist nun mal so, nicht jeder geniale Fussballer ist automatisch ein guter Trainer und dies ist auch nicht schlimm.
  • reto  schweizer 10.01.2017
    Murat Yakin ist ein Toptrainer, da gibt es keine Zweifel. Er hatte überall Erfolg sogar mit einem Team wie Luzern hat er es an die Spitze geschafft.
    Mit Basel hat er international als Spieler und Trainer mehr erreicht als jeder andere vor oder nach ihm. Auch als Mensch hat er grosse Qualitäten, seinen Bruder Hakan als Trainer zu beurteilen ist noch nicht möglich.
    • René  Spring aus Remigen
      11.01.2017
      Murat ist mit Bestimmtheit immer noch fähig eine grossartige Trainerkarriere hinzulegen. Er strahlt eine zurückhaltende Sicherheit aus gepaart mit Höflichkeit, taktischer Rafinesse, Eloquenz (ja, er ist in jedem Interview um Welten besser als ein U. Fischer). Auch eine Prise Glamour und Eleganz umgibt ihn (was ja bei grösseren Clubs durchaus von Vorteil ist). Murat wird eines Tages noch Kult.