Biel-Präsi Häfeli geht Er hinterlässt einen Scherbenhaufen

Der Zürcher Anwalt Carlo Häfeli tritt als Präsident des FC Biel ab und hinterlässt 800'000 Franken Schulden.

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Nicht mehr Präsident des FC Biel: Carlo Häfeli. Manuel Geisser

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5 Winterthur 9 12:10 14
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Was sich im Verlaufe der Woche angekündigt hat ist nun Tatsache. Carlo Häfeli teilte am frühen Freitagabend den Rücktritt als Präsident des FC Biel mit. Häfeli war im Sommer angetreten, um die Bieler «in den nächsten zehn Jahren in der Super League zu etablieren und Europa League zu spielen», wie er im BLICK sagte.

Nach nicht einmal 8 Monaten tritt der Zürcher Anwalt von seinem Amt zurück. Und er hinterlässt einen Scherbenhaufen. Offene Rechnungen in Höhe von mindestens 800'000 Franken. Unbezahlte Stadionmiete, unbezahlte Leasingverträge für Autos, unbezahlte Catering-Rechnungen. 

Und auch sportlich steht der FC Biel schlecht da: Biel ist Drittletzter der Challenge League.

Publiziert am 29.01.2016 | Aktualisiert am 24.02.2016

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14 Kommentare
  • Dirk  Schwab 30.01.2016
    Was bitte hat die Stadtregierung mit Herrn Häfeli zu tun? Die Regierung wurde von den Bielerinnen und Bielern gewählt. Auch wenn das Ihnen vielleicht nicht passt. Herr Häfeli hat den FC Biel gekauft.
  • Adrian  Züger 30.01.2016
    aber immer grosse worte schwingen in den Medien und dann alles hinschmeissen,Bravo gut gemacht, hoffentlich überlegen sie sich wer nun die Löhne bezahlt und die Spieler ihren Lebensunterhalt bestreiten???
  • Mike  Kaufmann aus Bern
    30.01.2016
    Carlo Häfeli ist das gleiche Grossmaul wie Bulat Tschagajew es bei Xamax war !!
  • alex  english 30.01.2016
    Nun ja - sehr unglücklich, aber ich glaube das da noch sehr viel Altlasten dabei sind. Ohne die neue Führung wäre der FC Biel letztes Jahr schon tot gewesen. Aber alles auf die Person Häfeli abzuwälzen ist dann doch etwas einfach.
    Das er überhaupt kam war ja schon nur möglich wegen des schlechten Schaffens der Vorgänger. Hoffe der FC Biel fängt sich. Der Stadionkomplex mit dem Eishockey zusammen ist super!!
  • Geri  Eisele , via Facebook 29.01.2016
    Die sfl wollte doch kontrollieren. In den letzten Jahren hatten wir über 10 vereinskonkurse. Was hängen bleibt sind Schulden bei der Allgemeinheit. Mit der Axpo Mehrheit beim Kanton wird sowieso schon lang alles mit Steuergelder gesponsert. Stadien werden der Stadt die Kosten auferlegt. Ein Trauerspiel. Schade hat da die USA nichts dagegen. Die würde den Filz schon lange ausräuchern wie bei der FIFA
    • Rolf  Wysshaar 30.01.2016
      Die USA? Dass ich nicht lache. Abgesehen von ein paar Afrikaner sind es ja vorallem Leute von ganz Amerika denen bis jetzt überhaupt Bestechung nachgewiesen wurde und gestanden haben. Also wurde da nie aufgeräumt. Dass sie jetzt aktiv wurden hat eher etwas mit der Vergabe an Russland zu tun und die USA leer ausgingen.