Cabanas: «Ein Superjahr!»

  • Publiziert: 05.12.2008, Aktualisiert: 19.01.2012
  • von Hans-Joerg Gasser
play Erinnerungen an die Euro 08: Cabanas in Natitrikot gegen Portugal. (Keystone)

Interview! GC-Star Ricardo Cabanas (29) über das Jahr 2008, die Nati, Federer und den Samichlaus.

Ricardo Cabanas, wie beurteilen Sie dieses Fussball-Jahr?
Für mich war es ein sehr erfreuliches Jahr. Nach langen Verletzungssorgen konnte ich zwölf Monate durchspielen. Ich habe zwölf Tore erzielt und war an der EM dabei.

Und aus GC-Sicht?
Es war ein Superjahr. Wenn wir am Sonntag gegen YB gewinnen, haben wir, nach Basel, dieses Jahr am zweitmeisten Punkte aller Klubs geholt.

Der Höhepunkt?
Ganz klar die EM. Auch wenn ich nicht so oft gespielt habe wie erwartet.

Der Tiefpunkt?
Dass wir an der EM schon nach dem zweiten Spiel ausgeschieden sind. Es war echt schade, dass wir gegen die Türkei kurz vor Schluss eine gute Chance nicht verwerten konnten und gleich darauf das Tor zum 1:2 kassierten.

Im letzten Heimspiel des Jahres spielt GC gegen YB. Was erwarten Sie?
Eine gute Leistung. Wir wollen unbedingt den dritten Rang verteidigen und wenn möglich näher zur Spitze aufschliessen.

Am Samstag werden die Sports Awards vergeben. Wen würden Sie wählen?
Ich würde Roger Federer wählen. Fabian Cancellara hat in Peking zwar einen Riesen-Exploit geschafft. Doch Federer zeigte übers ganze Jahr Top-Leistungen. Auch wenn er 2008 nicht so oft gewinnen konnte wie in den Jahren zuvor. Es bleibt dabei: Kein Schweizer Sportler kommt in die Nähe von Roger Federer.

Für welche Sportarten interessieren Sie sich
neben dem Fussball?

Tennis schaue ich immer gerne. Ab und zu auch ein Skirennen.

Welche Sportarten treiben Sie als Ausgleich?
Da läuft nicht viel. Wenn ich frei habe, will ich mich erholen. Von Zeit zu Zeit fahre ich etwas Velo.

Haben Sie Kontakt zu Sportlern ausserhalb
des Fussballs?

Eigentlich nicht. Roger Federer würde ich aber gerne mal persönlich kennenlernen.

Morgen ist Chlaustag: Was würden Sie Ricci Cabanas als Samichlaus sagen?
Ich würde ihm viel Süsses bringen. Dann würde ich ihn daran erinnern, dass man alles immer noch besser machen kann.

play Ricardo Cabanas blickt auf ein erfolgreiches Jahr zurück. (Reuters)

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