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Es wird nichts aus dem zweiten WM-Titel innert einer Woche für die Schweiz. Anders als bei der U17-Nati wird das Beachsoccer-Team von Spielertrainer Angelo Schirinzi im WM-Final den Erwartungen nicht ganz gerecht, verliert gegen den haushohen Favoriten vom Zuckerhut (78 Siege in 80 Länderspielen) deutlich.
Von Dejan Stankovic, dem Schweizer Torjäger (16 WM-Tore!) und besten Spieler dieser Weltmeisterschaft, ist im «Sandkasten für Erwachsene» für einmal wenig zu sehen. Immerhin schiesst er das letzte Schweizer Tor zum 5:9.
Im Final spielen die Schweizer Akteure – wie so oft an der WM 2009 – vor gut 10000 begeisterten Zuschauern, die Stimmung im Stadion ist toll, die Spielzüge werden von Samba-Klängen begleitet. Und auf den Rängen drücken Alinghi-Patron Ernesto Bertarelli und ex-Miss-Schweiz Anita Burri, die Freundin von Stürmer Stephan Meier, die Daumen. Leider vergeblich.
Feiern werden die Swiss Boys aber trotzdem. «Wir haben eine Einladung vom Schweizer Botschafter und werden im Generalkonsulat von Dubai einen Empfang haben. Die Schweizer Community steht auch hier voll hinter uns», freut sich Schirinzi.
Kann Beachsoccer auch in der Schweiz einen Boom auslösen? Davon ist Schirinzi überzeugt: «Der Sport ist schnell, dynamisch und oftmals dramatisch bis zur letzten Sekunde.»
Im nächsten Jahr wird die Schweizer Beachsoccer Liga weiter ausgebaut. Schirinzi: «Wir setzen weiterhin auf eine Top-Nationalmannschaft. Zudem bauen wir bereits seit 2 Jahren die Frauen-Nati auf und werden die Beachsoccer Liga weiter ausbauen.» Die Meisterschaft wird bewusst in der Sommerpause des Rasenfussballs angesetzt. «Wir sind überzeugt, dass viele neue Vereine einsteigen werden.»