BLICK-Kolumnist Kubi teilte mit Maradona die Kabine «Mit Diego ist es magisch!»

Nicht jedem ist es vergönnt, mit Diego Armando Maradona die Garderobe zu teilen. BLICK-Kolumnist Kubilay Türkyilmaz schon. Und Diego erinnerte sich an den Tessiner!

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Saison 1990/91. Die letzte von Diego bei Napoli. Kubi steht in seiner zweiten bei Bologna. «Eine Stunde lang sah man ihn nicht. Dann macht er innert einer Viertelstunde zwei Tore aus dem Nichts. Wir verloren 1:3», erinnert sich Kubi. Und seine Erinnerung an Maradona? «Neben dem Sportlichen weiss ich nur noch, dass er über die Journalisten herzog…»

25 Jahre später. Maradona kickt am Fifa-Promi-Turnier auf dem Zürichberg. Und erinnert sich an den Schweizer. Kubi ist erstaunt. Wie auch über die Tatsache, dass Maradona überhaupt nach Zürich kam.

Wie hat der Schweizer den Superstar erlebt? «Diego hat ein Riesen-Charisma. Dieses nimmt eine Garderobe sogleich ein. Selbst dann, wenn er nichts sagt. Es ist magisch mit ihm!»

Der zweitbeste Torjäger unserer Nati-Geschichte erlebt nun das, was ihm viele ehemalige Mitspieler des Argentiniers verraten haben: Nämlich, dass Maradona Spass und Freude verbreite. «Es ist so. Er scherzt dauernd und ist enorm demütig. Er lässt Dich seine Wichtigkeit für diesen Sport zu keiner Sekunde spüren. So flachster er auch: ‘Stellt Euch bloss nicht gegen mich! Sonst erlebt Ihr, was es heisst, Maradona im Weg zu stehen!’»

Im Promi-Turnier mit Siebnerteams war dann die Mannschaft von Maradona kein wirkliches Hindernis für jene von Kubi, in der auch Carles Puyol, Pablo Aimar oder Dwight Yorke kickten.

Die räumten alles aus dem Weg, gewannen das Turnier souverän. Kubi: «Diego schlägt sich mit Knieproblemen herum, hat Mühe beim Drehen und Rennen. Aber insgesamt wirkt er fit und gesund. Auch im Gesicht. Und das ist viel wichtiger.»

Publiziert am 10.01.2017 | Aktualisiert am 10.01.2017

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3 Kommentare
  • Murat  Bircan 11.01.2017
    Diego war immer magisch, vor allem auf dem Platz. Ob er nun vorher die ganzen Strafraumlinien ab gekokst hatte oder danach darin herumwirbelte, Diego ist halt Diego!
  • Mimmo  Zurigo 10.01.2017
    Was soll da magisch sein an einen Menschen, der vermutlich auch gegen Sie eine brise weisses Pulver intus hatte, an der WM gedopt war, seinen Sohn zwei Jahrzehnte verleugnete, Millionen Steuerschulden hat. Dies alles ist ihm egal. Kunststück kann er seine "magischen" Spässe machen und insgeheim lächerlich aussehen lassen, wie bei seinem genialen Fussball.
    • Esteban  Serda 10.01.2017
      War ja klar, dass man beim Thema Maradonna den gewohnten Kommentar findet, obwohl das bald 30 Jahre her ist und er für seine Fehler gebüsst wurde und mit seiner Karriere bezahlt hat. Vips, Politiker, Bänker etc. alle nehem täglich Einfluss auf unsere Gesellschaft... London und Zürich gelten als die europäischen Hauptstädte des Kokainkonsums. Aber nur bei D10s scheint es euch zu stören... und das seit nunmehr 30 Jahren. Langsam wirds langweilig