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Wie kommt der Walliser zu solch brisanten Aussagen? Blatter nennt im Interview mit Sky News einen aktuellen Fall, das Wechseltheater um ManU-Superstar Cristiano Ronaldo. Der Portugiese will unbedingt zu den Königlichen nach Madrid wechseln. Doch ManU-Coach Sir Alex Ferguson will seinen wichtigsten Spieler nicht einfach so ziehen lassen.
Spieler sollen dort spielen, wo es ihnen gefällt
Genau das behagt FIFA-Boss Blatter nicht. «Wenn der Spieler in einem anderen Klub spielen möchte, dann sollte eine Lösung gefunden werden. Wenn er in seinem alten Klub bleibt, dann wäre das für beide Seiten schlecht. Die Spieler müssen mehr beschützt werden, wenn ein Fussballer gehen will, dann lasst ihn gehen.»
Wegen dem Bosman-Urteil müssen Spieler rechtlich ihren Vertrag absitzen. Ausser der neue Klub bezahlt eine schöne Ablösesumme. Deshalb würden die Klubbesitzer den Spieler möglichst lange an den Verein zu binden.
Ronaldo muss bleiben
Manchester United ist hingegen nicht gewillt, den Spieler gehen zu lassen. Die sportliche Leitung will, dass er seinen Vertrag erfüllt und Ronaldo nächste Woche pünktlich zurückkommt.
Doch das könnte schwierig werden: Denn der Präsident der Königlichen sagte dem grossen Real Madrid Fan Rafael Nadal nach dessen Wimbledon-Sieg, dass Ronaldo bereits unterschrieben hätte.