Bestechungs-Vorwürfe: Ex-FIFA-Vize Hawit plädiert auf nicht schuldig

NEW YORK - Der frühere FIFA-Vizepräsident Alfredo Hawit hat sich am Mittwoch nach seiner Auslieferung von der Schweiz in die USA vor Gericht für nicht schuldig erklärt. Der 64-Jährige bestreitet die Vorwürfe, er habe Bestechungsgelder in Millionenhöhe entgegengenommen.

An die USA ausgeliefert: Der ehemalige FIFA-Vizepräsident Alfredo Hawit. (Archiv) play
Alfredo Hawit, Ex-FIFA-Vize plädiert auf nicht schuldig. KEYSTONE/PATRICK B. KRAEMER

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Hawit, der im Dezember in Zürich festgenommen wurde, bleibt vorerst in Haft, nachdem der zuständige Richter in New York den Entscheid über eine Freilassung auf Kaution auf Donnerstag vertagte. Die Ansichten der Staatsanwaltschaft und Hawits Anwalt über die Höhe der Kaution gehen weit auseinander.

Die US-Behörden werfen dem Honduraner, einst Chef des Kontinentalverbands CONCACAF (Nord- und Mittelamerika sowie Karibik), vor, beim Verkauf von Marketingrechten von Turnieren in Lateinamerika Bestechungsgelder in Millionenhöhe kassiert zu haben.

Hawit war der fünfte hohe FIFA-Funktionär, den die Schweiz an die USA ausgeliefert hat. Ein sechster wurde an Uruguay überstellt. In den USA und in der Schweiz wird gegen insgesamt 41 Personen und Organisationen aus dem Fussballzirkus wegen mutmasslicher Korruption ermittelt. (SDA)

Publiziert am 14.01.2016 | Aktualisiert am 14.01.2016

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