Bestätigt: Hakan Yakin ist der Vater!

RHEINFELDEN - Das Bezirksgericht hat es offiziell bestätigt: Die Zwillinge Aron und Derian Jon sind die Söhne von Hakan Yakin. Der Vaterschaftstest war positiv.

  • Publiziert: 15.04.2009, Aktualisiert: 14.01.2012
  • Von Max Kern und Andreas Böni
play Der Vaterschaftstest ist eindeutig: Aron und Derian Jon sind die Söhne von Hakan Yakin. (Philippe Rossier)

Jetzt ist der Schuss draussen. Nati-Star Hakan Yakin (32) soll tatsächlich der Vater der unehelichen Zwillinge sein.

Das schreibt heute Yakins Management in einem Communiqué: «In Sachen Vaterschaftsklage gegen Hakan Yakin erreichte uns heute Mittwoch, 15. April 2009 das Schreiben des Bezirksgerichts Rheinfelden.
Darin wird festgehalten, dass er zu 99.99 % der Vater der Kinder ist.

Wie Ihnen sicher bekannt ist, steht Hakan Yakin in Doha bei Al Gharafa unter Vertrag. Ein Wechsel in die Schweiz ist zurzeit kein Thema. Hakan Yakin wird die nötigen Schritte veranlassen und dieser Situation auch aus der Ferne mit der nötigen Aufmerksamkeit begegnen. Er und seine Familie werden diese private Angelegenheit nicht weiter kommentieren und diesbezüglich auch keine Fragen beantworten.»

Mutter möchte keinen Kommentar abgeben

Auch Vjosa Jusufi, die 24-jährige Mutter der mittlerweile acht Monate alten Zwillinge Aaron und Derjan Jon, äusserte sich gestern in einer E-mail gegenüber BLICK: Auch sie will die private Angelegenheit nicht weiter kommentieren.

So funktioniert der Vaterschaftstest

Moderne Vaterschaftstests werden mittels DNA-Analyse gemacht. Dabei werden je ein DNA-Profil von Mutter und Kind, sowie des mutmasslichen Vaters angelegt. Dazu genügt ein Abstrich der Mundschleimhaut.

In einem ersten Schritt werden die Merkmale von Mutter und Kind verglichen, die verbleibenden Merkmale müssen daher zwingend vom biologischen Vater stammen.

Die Wahrscheinlichkeit erhöht sich statistisch mit jedem untersuchten Merkmal. Untersucht werden in der Regel 9 bis 13 Merkmale.

Die Vaterschaft gilt als erwiesen, wenn die Wahrscheinlichkeit 99,8 Prozent beträgt. In der Regel wird aber – wie im Fall Yakin – eine 99,99 prozentige Wahrscheinlichkeit erreicht. 100 Prozent sind unmöglich. (keu)
play Die Mutter Vjosa Jusufi. (Toto Marti)

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