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In der 4. Liga wird Klartext gesprochen. So sagt Enrique Gerber, Co-Trainer des 4.-Ligisten FC Belp:
«Traurig finde ich, dass das Trinken bei manchen schon vor dem Spiel losgeht – das schlägt sich dann in der Leistung nieder. Ansonsten finde ich das Ganze durchaus positiv für den Teamgeist.»
Problematisch werde es erst, «wenn sich die Leute übergeben oder wenn bei einem Vorbereitungsweekend Ausflüge ausfallen, weil die Spieler ausnüchtern müssen.»
Daniel Schmutz, Pressesprecher beim Challenge-League-Club FC Wil gibt zu: «Vor der Saison gehen die Spieler schon einmal in einen Club und lassen Dampf ab – das gehört dazu. Wichtig ist für mich nur, dass die Spieler nicht während der Meisterschaft trinken.»
In der Super League, wo jeder Auskunftsberechtigte einen Kommunikationskurs absolviert hat, drückt man sich gewählter aus. Daniel Wirth vom FC St.Gallen etwa spricht von «fröhlicher Stimmung», trotzdem gehe es «gesittet zu und her».
Dabei wissen wirs doch alle: Der Weg eines Fussballspielers führt vom Platz in die Kabine und danach ohne Umwege in die nächste Beiz!