Williams vor Machtwechsel Ist Kaltenborn bald die einzige GP-Chefin?

Seit Oktober 2012 ist Monisha Kaltenborn (45) Teamchefin bei Sauber. Falls Claire Williams bei Williams als Vorstandsmitglied ins zweite Glied zurückversetzt wird, wäre die Inderin die einzige GP-Chefin.

Formel 1 und Sauber: Monisha Kaltenborn bald die einzige GP-Chefin? play
Monisha Kaltenborn (l.) mit Claire Williams. Lukas Gorys
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Nach Weltmeister Nico Rosberg (31) hat jetzt Mercedes auch Technik-Direktor Paddy Lowe (54) ver­loren. Ist damit der gordische Knoten im Transfer-Wirrwarr um Valtteri Bottas (27) gelöst?

Der Brite, im Zirkus als knorriger Typ bekannt, hielt es bei den Silberpfeilen keine vier Jahre aus. Jetzt kehrt er wohl zu Williams zurück, wo er 1987 bis 1993 tätig war. Dann zog er bis Juni 2013 zu McLaren!

Lowe, der nach dem WM-Finale in Abu Dhabi intern sogar den Rauswurf von Lewis Hamilton wegen dessen Bummelfahrt forderte, will bei Williams unbedingt Chef werden – und dazu Anteile am Team besitzen!

Damit müsste Claire Williams (40), die Tochter von Teamgründer Sir Frank Williams (74, seit 31 Jahren im Rollstuhl), als Vorstandsmitglied ins zweite Glied zurücktreten. Im März 2013 hatte sie die operative Führung im Rennstall mit 114 GP-Siegen übernommen.

Kommt der Deal zustande, wäre Monisha Kaltenborn (45) bald die einzige Teamchefin in der Formel 1. Die Inderin hat diesen Job bei Sauber in Hinwil seit Oktober 2012.

Nach Lowes Schachzug kann es jetzt theoretisch schnell gehen: Bottas ersetzt Rosberg – und Pascal Wehrlein muss (nach den Absagen von Force India und Mercedes) zu Sauber.

Publiziert am 10.01.2017 | Aktualisiert am 11.01.2017
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15 Kommentare
  • Rudolf  Megert , via Facebook 11.01.2017
    Die Dame im Chefsessel bei Sauber mag vielleicht viel von der Formel 1 und noch viel mehr von der Firma / Familie Sauber verstehen, aber in solch einem business kommt man mit so wenig Cuore Sportivo nie und nimmer auf einen gruenen Fleck. Als Administratorin waere die Dame vielleicht besser aufgestellt, aber fuer den Job den diese derzeit innehat braucht es mehr Leidenschaft um sich nach vorne zu treiben!!
    • Beat  Schenker aus Lugano
      11.01.2017
      Habe ich das richtig Verstanden? Eine Person die seit über 20 Jahren sich für das Team einsetzt und wie Peter Sauber sagte "ohne Monisha gäbe es Sauber nicht mehr" Arbeitet ohne Leidenschaft (bereichert hat Sie sich da sicher nicht)?
  • Georg  Kuster 11.01.2017
    Frau Kaltenborn ist der verzweifelte Versuch Gleichberechtigung in die Formel 1, einem von Männern dominierten Bereich, zu bringen. Man hatte Hoffnung es gäbe wenigstens einen Erfolg zu verbuchen. Ich hatte zwei Jobs in denen war ich zwar nicht ganz so schlecht wie Frau Kaltenborn in ihrem, aber so schlecht, dass ich es nicht gut fand. In beiden Fällen bin ich zum Chef und habe meine Kündigung zum Wohle der Firma eingereicht.
    • Beat  Schenker aus Lugano
      11.01.2017
      Würde sagen der verzweifelte Versuch die Frauen weiterhin als Minderwertig zu klassieren. Auch in der Weltweit sicher weniger wichtigen F1 gibt es bei allen Teams heut Frauen in wichtigen Positionen wenn nicht sogar als Leiter einer Abteilung. Sogar die erste Mondlandung war möglich dank der Rechenkunst einer Frau.
  • marcel  meuler aus Regensdorf
    11.01.2017
    In der Privatwirtschaft wäre eine Person mit einem derart schlechten Leistungsausweis bereits gefeuert worden. Hier schaut man dem Treiben leider zu. Schade für das ehemals tolle Sauber Team.
    • Reto  Iltei 11.01.2017
      Sauber ist privat und sicher kein Staatsbetrieb? Aber ja, bei mir wäre Sie auch schon lange weg. Keine Ahnung wie sie sich auf dem Stuhl halten kann.
    • tom  tomason 11.01.2017
      @meuler, Sauber ist Privatwirtschaft, voll und ganz. Und lltei, Frau Kaltenborn versteht offensichtlich sehr viel von dem Geschäft, sonst hätte sie wohl kaum all die Jahre neben PS die Firma geleitet. Auch die neuen Besitzer trauen ihr. Kann es sein dass ihr euer Wissen ausschliesslich durch die Boulevard Zeitung habt?
  • Beat  Schenker aus Lugano
    11.01.2017
    Keine Überraschung, aber zum Glück versteht Monisha Kaltenborn etwas mehr als alle diese Experten die es besser Wissen. Sie hatte das volle Vertrauen von Peter Sauber aufgrund Ihrer Arbeit für Sauber über 20 Jahren.
    Ob Ihr es glaubt oder nicht hat Sie ebenfalls das Vertrauen der neuen Besitzer.

    Nur so nebenbei Sie ist nicht die Konstrukteurin, genauso wenig wie es Peter Sauber war. Aber die Qualität des neu Angeworbene Personals zeigt eben das Sie sehr gut weiss worauf es ankommt.
    • Pedro  Steinmann 11.01.2017
      Endlich mal ein Kommentar der sachlich zu lesen ist, gratuliere.
    • Georg  Kaiser , via Facebook 11.01.2017
      Tatsache ist, dass seit M.K. am Ruder ist, Sauber nur noch Rückschritte macht! Tatsache ist, dass unter ihr Personal reihenweise davongelaufen ist (und Force India nach vorne gebracht hat, die auch kein Geld haben!) Tatsache ist, dass sie als Anwältin nicht mal Verträge schreiben kann, was Sauber 20 Millionen gekostet hat und Tatsache ist, dass sie im ganzen F1 Zirkus keinen Rückhalt hat, im Gegenteil! Der einzige Vorteil ist, weitere Rückschritte sind nicht mehr möglich.
    • tom  tomason 11.01.2017
      Richtig, Kaiser, und ebenfalls Tatsache ist dass nicht ein einziger Vertrag von ihr allein unterzeichnet wurde weil sie gar nicht die Berechtigung dazu gehabt hätte! Sie hatte immer Status Unterschrift zu zweit, ich hoffe du weisst was das heisst.
  • Johannes von  Manesse-Manegg aus Zürich
    11.01.2017
    Who cares about Formula 1? Der «Bolide-Rosche» vielleicht noch, einige höhere Blick-Hauptleute, einige ewiggestrige Autofanaten. Die überreichen, aber die wollen nicht den ehemaligen Sport, sondern nur die Sich-zur-Schausetellung. Normale Personen allerdings ganz sicher nicht.