
Bitte melden Sie sich an, um Ihren Kommentar abzugeben.
Wenn Sie ein Konto bei Facebook haben, können Sie sich damit anmelden.
Die Saison 2009 wird für BMW-Sauber kaum mehr mit positiven Schlagzeilen in die Geschichtsbücher eingehen. Dazu ist das Auto trotz zahlreichen Modifikationen einfach zu langsam.
Die Frage ist jetzt nur: Wie lange bleibts in München und Hinwil noch ruhig? Wenn das Team nicht bald reagiert, gehen die Prügel weiter und es darf auch 2010 kaum mit grossen Schritten nach vorne gerechnet werden.
«Wir endeten im Ziel dort, wo wir schon an den zwei Tagen vor dem Rennen waren. Heidfeld hatte beim Boxenstopp Pech, Kubica wurde mit dem neuen Aero-Paket nicht glücklich. Bilanz: Wir müssen das Auto schneller machen!» So die Worte von BMW-Direktor Mario Theissen (56).
Auch er scheint mehr als ratlos – und noch schlimmer: Gestern waren der halbe Vorstand und die wichtigsten Leute von Hauptsponsor Petronas am Nürburgring.
Brutales Duell zwischen Kubica und Heidfeld
Man muss jetzt aufpassen, dass nicht auch noch die beiden (bereits frustrierten) Piloten aufeinander losgehen. Das Duell von Kubica und Heidfeld war ziemlich brutal. Alte Wunden brachen auf.
Und BLICK sagt: Hätte der Pole den Deutschen etwas früher vorbeigelassen (offenbar gabs sogar eine Stallorder), wäre Heidfeld am Ende vor Kovalainen (8.) und Glock (9.) ins Ziel gekommen. Robert Kubica wurde 14.
Teammanager Beat Zehnder sah noch einen andern Grund: «Der zweite Boxenstopp von Nick in der 47. Runde hat uns den letzten WM-Punkt gekostet. Als wir Heidfeld wieder losschicken wollten, rollte gerade Piquet im Renault vorbei. Da verloren wir zwei Sekunden – und kamen direkt hinter Kovalainen und Glock wieder auf die Piste zurück.»
2008 hätte man beim WM-Dritten BMW-Sauber über 8. Plätze gar nicht diskutiert – jetzt sind solche Plätze lebenswichtig. Kurz: Vor einem Jahr hatte das Team nach neun Rennen 73 Punkte mehr als jetzt! Alles klar!