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Peter Sauber (66) steht heute um 14.30 Uhr in Valencia, fünf Jahre nach der letzten Präsentation eines eigenen Grand-Prix-Boliden, wieder stolz vor seinem Schweizer Auto mit dem für die meisten Fans etwas ungewöhnlichen Namen: BMW-SauberC29-Ferrari ...
Ja, so heisst der in Weiss und Anthrazit gehaltene Wagen (mit einem roten Streifen als Symbol für unser Land) in der offiziellen FIA-Meldeliste. Welche beiden Startnummern für den Japaner Kamui Kobayashi (23) und den Spanier Pedro de la Rosa (38) ausgegeben werden, entscheidet sich morgen in Paris.
Der Fall BMW-Sauber ist also noch nicht abgeschlossen. Eine Namensänderung kommt momentan nicht in Frage! Nun, nur unter diesem Namen hat sich Sauber vor einigen Wochen als 14. und letztes Team durch den Hintereingang einschreiben können.
Ein Muss, um an die noch ausstehenden Millionenbeträge aus der Saison 2009 zu kommen. Kaum anzunehmen, dass BMW, das die Formel 1 ja brutal in die Ecke schmiss und damit nicht mehr in Verbindung gebracht werden wollte, über den Teamnamen glücklich ist.
Als 14. Team hätte BMW-Sauber für 2010 eigentlich die Startnummern 28 und 29. Doch BMW-Sauber schloss die Saison auf dem 6. WM-Rang ab, müsste also die 11 und 12 erhalten.
Da aber Toyota ausstieg, würde BMW-Sauber auf WM-Position 5 vorrücken – dafür gibts die Nummern 9 und 10. Sauber: «Ich bin selbst gespannt, was wir für Nummern bekommen!»
Am Samstag gabs noch Sponsorgeld aus Japan. Der Shampoo-Gigant Scalp-D wird mit seinem Namen am Heckflügel und auf den Teamtransportern auftauchen. Auch aus Spanien werden noch Geldgeber erwartet ...
Und wie sieht das Auto aus? Sauber: «Optisch sehr schön – und wegen der grossen Tanks haben wir einen längeren Radstand. Aber ab Montag zählt nur noch die Stoppuhr!»
Auch Renault (Kubica, Petrov) stellt am Sonntag dort sein Auto vor und Toro Rosso (Buemi, Alguersuari) folgt am Montag kurz vor Teststart. (Roger Benoit)
Der neue Ferrari F10.- Reuters